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CD-DETAILS T.I. VS T.I.P. [T.I.]

T.I.

T.I. Vs T.I.P. [HipHop / Rap]


RELEASE: 06.07.2007


LABEL: Atlantic

VERTRIEB: Warner Music Group

WEBSITE: www.trapmuzik.com/

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Man nennt ihn King of The South und meint damit den bestverkaufenden und coolsten HipHop-Virtuosen in Atlanta. Seine beiden letzten Alben Urban Legend und King katapultierten sich jeweils auf die 1 der Billboard HipHop/R&B-Charts und stellten Ringtone-Rekorde auf. Anfang des Jahres bekam er schließlich zwei verdiente Grammys verliehen. Nun präsentiert T.I., geboren als Clifford „Tip“ Harris, sein viertes Album, das buchstäblich zwei Seiten einer Person zeigt: T.I. vs. TIP.

„Es geht um den Kampf zweier Persönlichkeiten in einer Seele“, erklärte der Mann jüngst in einem Interview mit VIBE. „Beide finden auf dem Album in einer jeweils eigenen Sequenz eine Stimme und erklären ihre Person.“ Dementsprechend wird T.I. vs. TIP in drei Teile aufgeteilt sein: T.I.P. – der Weg nach oben, T.I., das Aufwachen, und T.I. vs. T.I.P., die ultimative Konfrontation. Man darf also wieder einmal Außergewöhnliches von dem Mann aus dem Süden erwarten.

„Es ist ein echtes Konzeptalbum“, erklärt T.I.. „Es gibt Leute, die behaupten, ich hätte eine gespaltene Persönlichkeit: Sanft, entspannt und ganz bei mir selbst in der einen Minute, und bereit jemandem den Kopf abzureißen, wenn er mir zu nahe kommt, in der anderen. Auf dem Album nehme ich mir die Zeit und beschreibe beide. T.I. ist definitiv zurückgelehnter, der Businessman, ein weltgewandter Lebemann. Er bringt Songs wie Let’s Get Away, Why You Wanna, und Get Loose. TIP ist mehr so eine Art wild gewordener Tiger. Um ihn geht es in U Don’t Know Me, Bring ’em Out , Rubber Band Man und Soldier mit Destiny’s Child. Aber alle, die T.I., länger kennen, kennen ihn auch lange schon als TIP. schon als Kind hatte er diesen Spitznamen weg, und erst, als er seinen ersten Plattendeal bei Arista bekommen hatte, musste er sich von seinem „P“ verabschieden, um etwaige Verwechslungen mit Q-Tip, der damals wesentlich bekanntere MC der legendären Formation A Tribe Called Quest, zu verhindern.

Seit seinem 2001er Debüt I’m Serious gehört T.I. zu den wenigen HipHop-Künstlern, deren Fanbase und Albumverkäufe konstant ansteigen, und deren Ansehen bei der Kritik stets wuchs. Nicht umsonst bekam er für seine harte Arbeit und konstante Energie Anfang des Jahres sein erstes Paar Grammys verliehen. Verliehen ihm seine Fans schon 2006 den Beinamen King Of The South, so wurde er diesem Titel mit dem Album King dann auch voll gerecht: Es besetzte im Handumdrehen Platz 1 der US-Charts, erreichte nach nur einer Woche Platin und verkaufte mehr Exemplare als andere US-Album in letzten Jahr. In 15 Jahren Atlantic-History gab es kein zweites Album, das innerhalb der ersten Woche mehr Exemplare verkauft hätte als King. Ein echter Star, der es sich zudem nicht nehmen ließ, auf Justin Timberlakes mit einem Grammy dotierten Track My Love mitzusingen.

Aber klar, fragt man den MC, ob er nach all den Erfolgen zufrieden ist, wird er mit „Nein“ antworten. Ja, er ist glücklich und dankbar über die Unterstützung, auf die er bauen konnte, aber er weiß, dass noch mehr drin ist. T.I. vs TIP ist ein komplexes Meisterwerk, und es zeigt den Rapper auf einem enorm hohen textlichen Niveau, das sich auf im Aufbau niederschlägt. So ist das Album in drei Abschnitte aufgeteilt, die mit einleitenden Tracks von TIP beginnen. Dann betritt T.I. die Bühne und schließlich haben die Hörer einen bequemen Platz in der ersten Reihe, wo sie die entscheidende Auseinandersetzung zwischen T.-I. und TIP verfolgen können. Dabei behilflich sind schlagkräftige Teampartner wie Eminem, Jay-Z, Andre 3000, Justin Timberlake, Timberland, Ciara und Wyclef.

Als erste Single brilliert Big Things Poppin’, eine Hymne, die TIPs Triumph ausdrückt und alles zur Seite schiebt, was nach Inkonsequenz riecht. “Big sh—poppin and little sh—stopping” reimt der Mann und bringt die Energie in den HipHop zurück. Und macht weiter: „Do it like a ball player when you see me ballin […] Pullin’ out that pistol nigga, who you think you finnin to scare, 20 rounds of missiles will have you pissin’ in your underwear.”

„Grundsätzlich sag ich den Leuten nur, dass ich auch wirklich tun werde, was ich sage. Das können nicht viele von sich behaupten. Aber auch nach meinen Erefolgen gibt es ein paar Leute, die an mir zweifeln. Das ist zwar ganz cool, aber ich steh drauf, sie zum Schweigen zu bringen.“
In U Know What It Is schmeißt er sich mit Wyclef zusammen und legt einen Song mit Jeans karibischer Bravado vor, die dem „Down South Bounce“ ein weltoffenes Flair verleiht und die Clubs im Sommer in den Grundfesten zum Beben bringen wird. eine weitere Wyclef-Produktion ist Swagger, das unverwechselbar und unnachahmlich T.I. ist, sein spezieller Mojo, sozusagen. „Du könntest es nicht mal nachmachen, wenn ich dir verraten würde, wie’s geht,“ lacht er.

Khao, der schon Why You Wanna von King mitbrachte, präsentiert die Beats von Life Of The Party, in dem T.I. seine Rowdy-Zeiten vorüberziehen lässt und davon erzählt, wie er Neider abschüttelt und Schnorrern ausweicht, um einfach Spaß haben zu können, wenn er ausgeht. Weitere Producer waren Danja, Street Runner und TIP selbst. „Ich hatte schon auf meinen vorherigern Alben einige Tracks selbst produziert. Das ist manchen vielleicht gar nicht aufgefallen, aber ich habe ein Team um mich, und wir machen eine ganze Menge. Ich will an allem beteiligt sein, was das Entertainment angeht, nicht nur rappen. Ich bin ein Multitalent.“

Multitasking wurde im letzten Jahr zu einem MUSS für T.I., denn mit seiner Rolle im High-School-Drama „A.T.L.“ startete er zusätzlich eine Karriere als Schauspieler. Und das mit Erfolg: Das Publikum liebte ihn in der Rolle, und schon in seinem nächsten Film „American Gangster“ wird man ihn neben Academy Award-Preisträger Denzel Washington sehen können.
Aber auch sonst kommt bei T.I. so bald keine Langeweile auf: Sein eigenes Label Grand Hustle, auf dem er Künstler wie Mixtape King, DJ Drama, Big Kuntry und den mit Platin ausgezeichneten Yung Dro beherbergt, sowie seine Fashion-Line AKOO (A King Of Oneself), die er zusammen mit seinem Manager Jason Jeter unterhält, halten ihn auf Trab.
„Ich stehe nicht still“, so Tipp. „Ja, ich bin weit gekommen, seitdem ich mein erstes Album aufgenommen habe, aber ich glaube, das ist erst ein kleiner Abschnitt meines Erfolgs. Ich mache weiter und werde der beste sein.“

Und ob als T.I. oder Tip – er hat immer eine gute Geschichte zu erzählen.

(Quelle: Warner Music)


FORMAT: CD


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