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CD-DETAILS AMORE [BOCELLI, ANDREA]

Bocelli, Andrea

Amore [Pop]


RELEASE: 24.02.2006


LABEL: Polydor

VERTRIEB: Universal

WEBSITE: www.andreabocelli.com

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BIOGRAFIE

Andrea Bocelli - "Amore"


„Amore“ ist das zehnte international veröffentlichte Solo-Album von Andrea Bocelli. Mit dieser Platte schlägt Andrea eine völlig neue musikalische Richtung ein, eine, auf die Musikliebhaber schon lange gewartet haben. Am 24. Februar präsentiert Andrea Bocelli zum ersten Mal seine Lieblingssongs und „Klassiker“, die weltweit und vor allem generation-enübergreifend bekannt und beliebt sind.

Romantik. Leidenschaft. Emotion. Diese Worte stehen für die Stimme von Andrea Bocelli. Vor nahezu zehn Jahren schoss Andrea Bocelli mit seinem Album „Romanza“, einer Collection von klassischen, italienischen Pop-Balladen, in die Popwelt. Im Handumdrehen ein internationaler Erfolg, lobte die internationale Presse die Sensation als „romantischen Sänger von Balladen“. Heute, nach einer bereits zehnjährigen Karriere, bestehend aus grandiosen Innovationen, unvergessenen Momenten und hart verdientem Lob von Seiten der Kritiker, wird Andrea Bocelli oftmals auch als „weltbekannter Tenor“ eingestuft.

„Die Leute verstehen die Richtung, die ich seit `Romanza´ eingeschlagen habe. Mir wurden Chancen offenbart, von denen ich nur träumen konnte, Herausforderungen, die ich unbedingt annehmen wollte, und ich habe Erfahrungen gemacht, die ich niemals vergessen werde. Doch nun ist der perfekte Moment für ein Album mit einem solchen Repertoire gekommen – ich habe die perfekten Produzenten, die perfekten Musiker und die perfekten Songs ausfindig gemacht.“

Mit „Amore“ kehrt Andrea Bocelli zu der romantischen Essenz von „Romanza“ zurück. Das Album wird die Fans begeistern, zum einen, weil viele diese Leidenschaft von „Romanza“ vermisst haben, zum anderen, weil viele schon immer hören wollten, dass sich Andrea an derartigen Pop-Klassikern versucht.

So präsentiert Andrea Bocelli nun sein erstes Album, auf dem keinerlei Einflüsse klassischer Musik zu hören sind. Spanische Gitarren sind zu vernehmen, Akkordeons und Harmonikas tragen die seichten Melodien, und traditionelle Latin-Percussion-Sektionen sorgen dafür, dass das Tempo auch durchweg stimmt. Auch kann man manchmal Andrea einzig in Begleitung eines Pianos hören. Während die atemberaubenden Orchester-Arrangements bestehen bleiben, hat Andrea im Fall von „Amore“ den Bombast eines europäischen Opernhauses aus dem vorletzten Jahrhundert gegen die moderne Romantik eines Hollywood-Studios eingetauscht.

Eine Titel-Liste für dieses erste Pop-Klassiker-Album von Bocelli zu erstellen war allerdings gar nicht so einfach. Schließlich war es Tony Renis, mit dem Andrea gemeinsam die Auswahl aufstellte: Sie entschlossen sich für eine Reihe von Songs, die alles zwischen den 1920ern und den Achtzigern abdecken, Italienische, Spanische und Französische Songs, und zwar ausschließlich solche, die bereits in den Interpretationen von Legenden wie Edith Piaf, Luis Miguel, Elvis Presley oder Frank Sinatra zu Klassikern geworden waren.

Auf „Amore“ finden sich lateinamerikanische Klassiker wie „Besame Mucho“ (komponiert von Consuelo Velazquez, wurde der Song in den USA 1941 einen Millionen-Hit für Jimmy Dorsey & His Orchestra), „Te Extraño“ (ein Sechziger-Hit des mexikanischen Singer/Songwriters Armando Manzanero), „Amapola“ (ursprünglich für Miguel Fleta geschrieben, wurde dieser Song nach dem 1939 erschienenen Deanna-Durbin-Film „First Love“ später auch ein Hit für Künstler wie Jimmy Dorsey, Benny Goodman und Glenn Miller), „Solamente Una Vez“ (ursprünglich ein Hit des Mexikaners Jose Mojica im Jahre 1941, wurde dieses Stück später auch von den spanischsprachigen Künstlern Lucho Gatica und Luis Miguel interpretiert; auf Englisch, dann als „You Belong To My Heart“, wurde dieser Song ein Hit für Künstler wie Elvis Presley oder Bing Crosby). Bei „Somos Novios“ (in der englischen Variante als „It’s Impossible“, ein Superhit für Perry Como) geht Andrea noch einen Schritt weiter – er interpretiert den Song auf seinem neuen Album gar als Duett, zusammen mit Superstar Christina Aguilera.

Dazu sind auf „Amore“ auch zwei aktuellere Latin-Songs zu finden: „Jurame“ (auf Englisch als „Think Of Me“ bekannt), sowie „Momentos“, das von Tony Renis und Julio Iglesias Mitte der Achtziger geschrieben wurde.

Der Song „L’Appuntamento“ schafft es letztlich sogar, die lateinamerikanischen und italienischen Strömungen zu vereinen. Ursprünglich ein Stück des Brasilianers Roberto Carlos (unter dem Titel „Sentado à Beira do Caminho“), wurde die ins Italienische übersetzte Adaption ein Nummer-Eins-Hit für Ornella Vanoni im Jahr 1970.

Andreas Lieblingssongs im Bereich des italienischen Pop beinhalten den Klassiker „Quando M’Innamoro“ (ursprünglich ein Hit in Italien für Anna Identici, 1968, später auch ein englischsprachiger Erfolg für Englebert Humperdink als „A Man Without Love“), wie auch „Estate“ (ein Hit für Bruno Martino im Jahr 1961, später wurde dieser Song auch von so unterschiedlichen Künstlern wie João Gilberto und der Jazzlegende Chet Baker interpretiert) und die beiden jüngeren Hitparaden-Stürmer „Canzoni Stonate“ (Gianni Morandi, 1982; auf „Amore“ singt Andrea den song als Duett mit Legende Stevie Wonder) und „Mi Manchi“, ein Hit von Fausto Leali im Jahr 1988.

Der einzige französische Song, der auf dem Album vertreten ist, ist „Les Feuilles Mortes“. Ursprünglich von Yves Montand auf dem Soundtrack zum Film „Les Portes De La Nuit“ (1950) enthalten, hat sich dieses Stück später zum englischsprachigen Klassiker „Autumn Leaves“ gewandelt – die wohl bekanntesten Interpretationen sind die von Nat King Cole aus dem Jahr 1956, wie auch die von Frank Sinatra.

„Amore“ wurde von David Foster und Humberto Gatica produziert; Tony Renis stand als Co-Produzent zur Seite. David Foster ist seit geraumer Zeit ein Fan von Andrea Bocelli: „Tony Renis brachte mich auf seine `Romanza´-Platte vor gut neun Jahren. Seine Stimme hat mich sofort umgehauen, es war unglaublich. Ich musste diesen Sänger unbedingt treffen. Schon damals träumte ich davon, mit so einem Sänger einmal ein Album aufzunehmen.“ „Amore“ ist besagtes Album. Und doch ist es nicht das erste Mal, dass Foster, Gatica, Renis und Bocelli zusammengearbeitet haben – 1998 gab es schon „The Prayer“ mit Celine Dion. Der Song gewann einen Golden-Globe und wurde für einen Academy Award nominiert. Foster dazu: „Für einen dermaßen grandiosen Song wollte ich unbedingt mit den beiden größten Stimmtalenten arbeiten. Tony leitete schließlich alles in die Wege. Das Resultat war der Wahnsinn, besser noch als ich es mir erträumt hätte. Und doch: Ich wollte unbedingt ein komplettes Album mit Andrea aufnehmen. Und nun haben wir es geschafft. Jeden Morgen wache ich ganz aufgeregt auf und denke mir `wow, heute mache ich ein Album mit Andrea Bocelli!´“

David Foster fand auch die Aufnahme-Sessions phänomenal: „Andrea ist nicht nur ein unglaublicher Sänger, er ist ein wahrer Künstler, ein musikalisches Genie. Mit ihm zu arbeiten fühlt sich so an, als ob man an etwas Größerem teilhaben darf. Andrea ist wahnsinnig professionell, ein wirklicher Perfektionist. Er ist jemand, der geschlagene acht, nein, zehn Stunden vor dem Mikrophon verbringt – bis alles eingesungen, alles ausprobiert ist. Die Arbeit war wirklich ein Traum, nicht nur aufgrund seines Talents, sondern auch, weil er eine ganz besondere Bereitschaft, ein besonderes Verlangen mitbringt, durch die Musik tatsächlich zum Leben erweckt wird.“

Humberto Gatica stimmt ihm zu: „Hört man Andrea singen, dann hört man Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Romantik und Leidenschaft. Auch wenn die Texte von anderen geschrieben wurden – sobald er sie singt, werden sie seine. Seine eigenen Texte. Man hört, dass seine Musik aus seinem Herzen kommt, dass diese Songs seine Erfahrungen in sich tragen, seine Gefühle, seine Freuden und auch sein Leid.“

Für spanischsprachige Länder wird es auch eine spanische Version des Albums geben. Humberto Gatica empfand die Arbeiten an „Amor“ als etwas ganz Besonderes: „Diese Songs sind ein Teil meines Lebens. Mein Onkel Lucho hat ein paar von ihnen zu Hits gemacht. Hört man sie dann in der Interpretation von Andrea Bocelli, hat das schon etwas Magisches. Ich musste sie einfach alle auch auf Spanisch aufnehmen, unbedingt. In den vergangenen drei Dekaden hatte ich die Ehre, mit den wichtigsten und besten Latin-Sängern zu arbeiten. Ich sage dir: Andreas spanische Versionen sind perfekt.“ Auch Andrea war froh, die Songs noch in der zusätzlichen Sprache einzusingen: „Ich liebe es, auf Spanisch zu singen. Genau wie auf Italienisch – die Sprache hat diese immanenten Gefühle; die Musikalität ist schon da, in diesen Sprachen.“

Auf „Amore“ ist eine Reihe der besten Instrumentalisten der Welt vertreten: Virtuosen, die schon mit allem, was Rang und Namen hat, zusammengearbeitet haben. Die E- und Akustik-Gitarren wurden von Dean Parks (Stevie Wonder, Billy Joel, BB King), Michael Landau (Pink Floyd, Joni Mitchell, Miles Davis) und Michael Thompson (Michael Jackson, Madonna, Mariah Carey) eingespielt; spanische Gitarre, Mandoline, Charango, Bajo Sexto und Vihuela von Ramon Stagnaro (Luis Miguel, Alejandro Sanz, Enrique Iglesias); den Bass spielte Nathan East (Eric Clapton, Phil Collins); am Schlagzeug saß Vinnie Colaiuta (Sting, Marcus Miller, David Sanborn); an Klavier und Keyboards Randy Waldman (Barbara Streisand, Kenny G, George Benson); für Percussion-Parts waren Paulinho Da Costa (Prince, Quincy Jones, Herbie Hancock) und Rafael Padilla (Gloria Estefan, Alejandro Sanz) verantwortlich, dazu spielte Dan Higgins (Rod Stewart, Bette Midler, Burt Bacharach) die Flöte. Zu den international renommierten Gästen zählen zudem überaus bekannte Solisten: Chris Botti an der Trompete, Kenny G am Saxophon und Mario Reyes an der Flamenco-Gitarre. Die Streicher wurden von Jorge Calandrelli (Tony Bennett, Johnny Mathis, Barry Manilow) und Bill Ross (Barbra Streisand, Michael Bublé, Celine Dion) angeleitet.

David Foster ist begeistert vom Resultat –, er kann die Reaktionen der Zuhörer kaum erwarten: „Andrea Bocelli ist einer der größten Sänger, mit denen ich je zusammengearbeitet habe. Die Resultate sind atemberaubend, wirklich grandios. Diese Arbeit ist ein klares Highlight meiner Karriere. Dieses Album ist definitiv eines der wichtigsten, an denen ich in meiner Karriere beteiligt war.“

(Quelle: Universal Music Group)


FORMAT: CD


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