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CD-DETAILS MA FLEUR [CINEMATIC ORCHESTRA, THE]

Cinematic Orchestra, The

Ma Fleur [Electronic / Dance]


RELEASE: 04.05.2007


LABEL: Ninja Tune

VERTRIEB: Rough Trade

WEBSITE: www.cinematicorchestra.com/

Ma Fleur MySpace Amazon 

Am 4. Mai erscheint das erste komplette Studioalbum von Jason Swinscoes Cinematic Orchestra seit dem 2002 erschienen "Everyday". Die Platte mit dem Titel "Ma Fleur" endstand als Soundtrack für ein speziell angefordertes Screenplay zu einem geplanten Film.

Kurz nach der Fertigstellung des Kritikerlieblings "Everyday", mit weltweit über 100,000 verkauften Exemplaren der bisher grösste Erfolg der Band, zog Jason Swinscoe von East London nach Paris, um mit der Arbeit an der instrumentellen Basis seiner neuen Platte zu beginnen. Das erste Ergebnis waren eher Stimmungen statt fertige Tracks, eine Reihe von richtungsweisenden Skizzen und Diagrammen.

Es dauerte schließlich bis 2005, als Swinscoe ein erstes fertiges Demo an einen Freund weitergab, welcher sich für 3 Wochen mit den Tracks zurückzog und mit Skripts für einen Kurzfilm wieder auftauchte. Der Film sollte von Szene zu Szene eine andere Geschichte zu einem anderen Zeitpunkt des Lebens erzählen und den Zeitraum von Geburt bis Tod als Reise beschreiben. Inspiriert von den Skripts arbeite Swinscoe weiter an den Tracks und es entstand ein Ping Pong Effekt zwischen Ihm und dem Autoren, so dass sich zwei parrallellaufende Projekte entstanden, die sich am Ende zu einem Gesamtprojekt ergänzen sollen.

Schrittweise suchte Swinscoe passende Sänger, um die Themen und Atmosphären, mit denen er sich beschäftigte, durch passende Stimmen umzusetzen. Die aussergewöhnliche Sängerin Fontella Bass (die Frau hinter der legendären Soul Nummer "Rescue Me" sowie eine der besten Sängerinnen des Art Ensemble of Chicago) arbeite schon für "Everyday" mit Swinscoe und war auch diesesmal eine hervorrangende Wahl, um die Parts des alten, gereiften Protagonisten auszudrücken, den sich Swinscoe vorstellte. Die für den Mercury-Preis nomminierte Lou Rhodes ist nicht nur eine fantastische Sängerin, sondern auch eine junge Mutter und war perfekt für die Rolle der "mid-life" Sängerin. Der bis dahin unbekannte Patrick Watson, ein talentierter Sänger aus Montreal, wurde der Jüngste des Trios.

Swinscoe, mittlerweile nach New York gezogen, vervollständigte seine musikalischen Ansätze nun mit der Band und seinem alten Kollegen, dem Bassisten Phil France. Am Ende beauftrage man die renommierte New Yorker Fotografin Maya Hayuk 11 Photos zu schießen, die jeweils eine Szene /einen Track repräsentieren. Diese Bilder, Szenen, in denen die Charaktere abstrakt und metaphorisch dargestellt werden oder gar ganz fehlen, fädeln sich so wieder in die Idee eines Soundtracks für einen fehlenden Film ein. Die Bilder, die sich immer auf einen individuellen Moment und gleichzeitig auf das Ganze beziehen, lassen dem Hörer / Betrachter den Raum, durch seine eigenen, für ihn passenden Interpretationen, die einzelnen Bilder zu einem imaginären Film zu vervollständigen.

Von Liebe und Verlust handelnd, ist "Ma Fleur" ein ergreifendes Beispiel für Swinscoes musikalisches Markenzeichen. Auch wenn man ihm nachsagt sehr jazzlastig zu arbeiten, ist es wahr, das die Basis seiner Musik immer pure Emotionen sind. Von dem schmerzhaft schönen Opener "To Build A Home" bis hin zum finalen Song "Time And Space" ist "Ma Fleur" ein lechzend suchendes Album, welches eine Wahrheit und Ehrlichkeit entdeckt, die weit hinter dem liegt, was wir von so einem Album erwartet hätten und das ohne die Eingängigkeit zu verlieren, die TOC von Anfang an beliebt gemacht haben. In einer melancholischen Stimmung schaffen es Swinscoe und die Musiker, mit denen er arbeitet, schließlich aus diesem Projekt eine erhebende Ehrfahrung zu machen, letztendlich eine gefundene Liebe statt eine verlorene...

(Quelle: Verstärker)


FORMAT: CD


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