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CD-DETAILS REVOLT [REVOLT]

Revolt

Revolt [Rock / Alternative]


RELEASE: 30.06.2006


LABEL: Vertigo

VERTRIEB: Universal

WEBSITE: www.revolt.de

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Es gibt Rockbands, mit denen man ins Bett gehen will. Und es gibt Rockbands, mit denen man die Nacht an der Theke verbringen möchte. Wenn es gut läuft, landet man hinterher sowieso im Hotelzimmer. Wenn es noch besser läuft, bleibt man gleich unterm Tresen liegen. Wie in den Tagen, als Rock noch Rock war. Und mehr dazu gehörte, als sich schwarzen Kajaal-Stift um die Augen zu schmieren und mit einem ach so bösen Gesichtsausdruck in die Kamera zu gucken. Wo Style eher Zufall als das Produkt langer Marketingkonferenzen war. Wo...Stop! Natürlich soll hier nicht der sogenannten guten alten Zeit hinterhergeweint werden. Um Gottes Willen, nur das nicht. Jammern können die Ewig-Gestrigen. Hier wird nach vorn geblickt. Konkret heißt das natürlich erst mal: Utopie wie es nur geht, mitten auf die zwölf. Alles oder nichts, mehr gibt es nicht zu verlieren. Revolt entwerfen auf ihrer Debüt-EP „Life In A Dead System“ ihre Idee aufgeregter Rockmusik. Es geht um Zerstörung, falsche Versprechungen, Lügen. Ja, genau: neue Lügen! Mach was daraus. Das erste Stück der EP beginnt mit den Worten „Myself Is Restless – I Am Overdosed“. Gegen den Stillstand, für das Nervöse. Man fühlt sich an die Momente erinnert, in denen man die erste Sex Pistols oder die Nevermind gehört hat. Dieses verrückte Gefühl, dass irgendetwas anders ist danach. Dass etwas mehr Aufruhr eigentlich unumgänglich ist. Gegen den Kleingeist, für die Utopie. Revolt sind drei junge, ungeduldige Männer aus Berlin Friedrichshain – Abel (Gitarre, Gesang), Matze (Bass) und Tobi (Drums) – seit mehr oder weniger vier Jahren als Revolt unterwegs, immer in Bewegung. Die Stücke sind kurz, schnell, lassen keine Ruhe zu. Relaxen ist nicht, hier geht es um mehr als das gute Gefühl. Chaos und Dringlichkeit als einzig gültige Konsequenz leerer Zustände. Die Gitarre schreit sich manisch in die Bewusstlosigkeit, der Bass knarzt bedingungslos, das Schlagzeug brettert atemlos, Abel sing wie ein vom Wahnsinn Besessener. Hier wird alles gegeben, weniger ist nicht drin. Wie herrlich wild das ist. Rausch, Wahnsinn, Maßlosigkeit. Der Soundtrack zu deiner Paranoia! Wir sehen uns an der Theke. Es gibt viel zu bereden. Es ist dringend, echt jetzt!

(Quelle: Universal Music Group)


FORMAT: CD


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