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CD-DETAILS GOOD NEWS ON A BAD DAY [SASHA]


Foto: Sven Sindt

Sasha

Good News On A Bad Day [Pop]


RELEASE: 27.02.2009


LABEL: Warner Music International

VERTRIEB: Warner Music Group

WEBSITE: www.sasha.de

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„Ein guter Song ist auch in seiner Essenz gut. Wenn er ein aufwändiges Arrangement braucht, um zu funktionieren, kann es kein wirklich guter Song sein.“

Es gibt diese unerwarteten Momente im Leben, in denen sich das gesamte Dasein in einem einzigen Bild offenbart. Als SASHA nach einer durchfahrenen Nacht frühmorgens von einer Tournee kommend über die Elbbrücken fuhr und seine Wahl-Heimatstadt Hamburg im Morgengrauen vor sich ausgebreitet sah, war dies genau so ein Moment. In so einer Situation hat man keine großen Orchester im Kopf und keine elektronisch aufgepumpten Superarrangements, sondern Melodien, die eine aufgeräumte Klarheit besitzen. Etwa wie bei "Good News On A Bad Day", dem Titel-Song des neuen SASHA-Albums, der mit seiner Reduziertheit und emotionalen Direktheit für das ganze Album stehen kann.

Das neue Album besteht aus 12 brillanten Popsongs, die SASHA mit einem neuen Sound zeigen, der auf jeden Ballast verzichtet und stets das Lied in den Mittelpunkt stellt.

Für "Good News On A Bad Day" tat sich SASHA mit einem Altmeister der deutschen Produzentengilde zusammen: Edo Zanki (Xavier Naidoo, Herbert Grönemeyer, Söhne Mannheims u.v.m.). „Wir haben lange überlegt, wem wir die Produktion des Albums anvertrauen sollen“, so SASHA. „Sollten wir einen eher jungen Produzenten engagieren, der voller neuer Ideen steckt, oder lieber einen ‚alten Hasen’, der viel Routine und Erfahrung besitzt? Als die Songs dann ihre Form annahmen, stellten wir fest, dass es am besten wäre, sie im Sound möglichst reduziert zu halten, um sie so authentisch und natürlich wie möglich klingen zu lassen. Da war Edo Zanki dann die erste Wahl. Er ist unendlich ausgeglichen und souverän und hat es fertig gebracht, dass wir die ganze Zeit über sehr locker blieben. Das war echte ‚Edo’-terik“, freut sich SASHA über die gelungene Kooperation.

SASHA hat allen Grund entspannt zu sein, denn mit "Good News On A Bad Day" ist ihm ein durch und durch organisches Album gelungen, auf dem er viele seiner persönlichen Erfahrungen thematisiert. Ein echtes "Lebensabschnittsalbum" eines gereiften Künstlers, der in seinen Songs ganz selbstverständlich über sein Leben berichtet und dabei perfekt den Zeitgeist trifft.

So überzeugt die erste Single "Please Please Please" mit einem höchst groovigen Soulbeat und durch seine moderne Produktion, die uns direkt in die twistende Generation der 60er Jahre entführt. SASHA in seinem natürlichen Element, mit derselben ausgelassenen Freude am Schaffen, die auch seine Dick Brave-Zeit so bewundernswert macht.

In der Zusammenarbeit mit Zanki entstand ein ausdrucksstarkes Album, bei dem man das Gefühl bekommt, man würde direkt neben dem Sänger stehen. Viel klarer als früher kommen die perfekt arrangierten Harmonievocals zur Geltung, und auch die Instrumentierung wirkt konzentrierter und auf den Punkt gebracht. Es gibt viele akustische Instrumente auf "Good News On A Bad Day" zu hören, aber auch souverän arrangierte Streichersätze und sparsame Arrangements, die der klaren Stimme SASHAs optimalen Raum geben.

Der Titelsong zum Beispiel ist eine wunderbare Ballade, die ganz ohne Schlagzeug auskommt und SASHA nur in Begleitung einer Gitarre und echten Gänsehaut-Backingvocals zeigt. Er bringt auf den Punkt, warum "Good News On A Bad Day" trotz des vermeintlich drohenden „Bad Days“ eine höchst positive Botschaft besitzt: You came to me like good news on a bad day. Es sind gute Nachrichten, die uns erreichen, von einem optimistischen und sehr entspannten SASHA.

"Modern Pop" könnte man den Stil des Albums nennen, das Höhepunkte wie den kraftvollen Popsong "There She Goes" bereithält, dessen pointierte Streichereinsätze nichts weniger als mitreißend sind. Oder "Life Designer", die definitive Aufforderung, den Moment zu genießen und auch die kleinen Freuden im Leben nicht zu vergessen.

Es gibt noch weitere Highlights auf "Good News On A Bad Day", die einen schlechten Tag zu einem verdammt guten machen. Etwa das zügige "Why Did You Call", das mit wunderbaren akustischen Gitarren, einem Besenschlagzeug und einer heiteren Grundstimmung daherkommt, ebenso wie "Everybody’s Fool", das ein bisschen melancholisch beginnt, sich dann aber ganz versöhnlich gibt.

"Jeder kommt mal in eine Position, in der andere über ihn lachen. Das ist gar nichts Schlimmes. Man muss das Spielchen einfach manchmal mitspielen“, so SASHA. In einem solchen Song zeigt sich die ganz uneitle Souveränität des Profis, für den Medienrummel und Öffentlichkeit zum ganz normalen Alltag gehören. "15 Minutes Older" erzählt von den 15 Minuten Ruhm in der Popwelt, die Andy Warhol einst versprach.

Auch Liebe spielt durchaus eine Rolle auf dem Album, so wie in "Growing Egos", das von der großen Aufgabe handelt, eine Beziehung zu führen. „Der Song ist eine Warnung, dass man in einer Beziehung Respekt haben sollte und immer aufpassen muss, dass man sich nicht auseinanderlebt“, so SASHA, der in "Wide Awake" im Gegenzug Verlässlichkeit und Vertrauen anbietet. Hier begegnet man genau jenem SASHA, den die Fans seit mehr als 10 Jahren als einen der ihren lieben.

"Good News On A Bad Day" wurde in Zankis eigenem Studio und im dänischen Puk-Studio aufgenommen, in dem einst auch Depeche Mode und Elton John bereits einige Alben produzierten. SASHA und Band spielten das Album zudem fast unter Live-Bedingungen ein: „Wir haben viel Wert auf ‚echte’ Instrumente gelegt, die wunderbar zu der positiven Energie der Songs passen“, erklärt SASHA. „Ich habe sehr lange auf so ein Album hingearbeitet und freue mich jetzt, dass es genau so geworden ist, wie ich es mir vorgestellt habe.“

Die 12 Songs auf "Good News On A Bad Day" entstanden in enger Zusammenarbeit mit einem bewährten Team aus befreundeten Songwritern. Peter Kvint, Ali Zuckowski und Robin Grubert, die unter anderem an SASHAs jüngsten Hits "Hide & Seek" und "Lucky Day" beteiligt waren, sowie Oliver Rüger, der SASHA bereits seit Jahren als Gitarrist begleitet.

Die SASHA-Story

Mit 17 Chartsingles und 7 durchweg mit Gold und Platin ausgezeichneten Alben ist SASHA einer der erfolgreichsten und beständigsten Künstlern der deutschen Popszene. Zu seiner spektakulären Sängerkarriere gehören insgesamt drei Echos, ein VIVA Comet, ein Bambi, ein Bravo Otto, zwei Goldene Kameras und dreimal die 1live-Krone. Zudem wurde SASHA schon im Jahr 2000 mit dem European Platin Music Award für über 1 Million verkaufte Alben in Europa belohnt.

Bereits SASHAs Debüt-Album "Dedicated To..." (1998) wurde in mehreren europäischen Staaten vielfach mit Gold und Platin ausgezeichnet und enthielt überdies vier Single-Hits, die in ganz Europa rotierten. Im Jahr 2000 bewies er dann mit dem Nachfolger "You", dass SASHA alles andere als ein One-Hit-Wonder ist. Das Album erreichte auf Anhieb Gold in Deutschland und Österreich, überraschte mit drei weiteren Single-Hits und sorgte für SASHAs ersten Echo und eine ganze Reihe von hochkarätigen Musik- und Unterhaltungspreisen.

"Surfin’ On A Backbeat" heißt das dritte Album, das 2001 kam und für weitere Top-10-Platzierungen, Preise und Edelmetall sorgte. Im Jahr darauf trat SASHA dann in seiner Funktion als Unicef-Botschafter 2002 im Vatikan in Anwesenheit von Papst Johannes Paul II auf.

2003 landete SASHA einen echten Coup: Nach einem Jahr Funkstille kehrte er als Dick Brave mit knackigem Rockabilly zurück und riss seine Fans im Rock’n’Roll-Wirbel mit: Er füllte Stadien, spielte sich mit dem kraftvollen Album "Dick This!" auf Platz 1 der Charts und räumte erneut ab: Noch ein Echo, noch mehr Gold und Platin-Alben und die DVD "Live At The Limelight", die zu einem frühen Hit des neuen Formats wurde.

Aber es war "nur" ein brillantes Intermezzo in der Karriere SASHAs: Im Dezember 2004 nimmt SASHA vor 10.000 Fans in der Dortmunder Westfalenhalle Abschied von seinem Alter Ego Dick Brave und wird mit Standing Ovations bedacht.

2006 zeigte sich SASHA als Texter und Songwriter fit für einen neuen Anfang. "Open Water" heißt das Album, auf dem er durchgehend mit eigenen Songs aufwartete. Es ging auf Platz 7 in die Top 10. Und im Jahr 2007 gab es mit "Greatest Hits" dann zum 10-Jährigen eine erste Zwischenbilanz, die wieder mit Platin ausgezeichnet wurde und zwei neue Songs enthielt, die sich ebenfalls in die Top 15 der Charts spielten. Im Juni 2007 erschien sogar eine Platin-Edition des Albums, die unter anderem einen kompletten Konzertmitschnitt mit dem Babelsberger Filmorchester enthält.

Kurz darauf lieferte der Sänger seinen Hit zum Kultfilm: "Hide & Seek" wurde der Titelsong zum Kinofilm „Die drei ??? - Das Geheimnis der Geisterinsel“ und katapultierte sich auf Platz 8 der Charts, bevor er für die deutsche Kinokomödie „Ossi’s Eleven“ selbst vor der Kamera stand.

Mit "Good News On A Bad Day" präsentiert SASHAs jetzt sein sechstes Studioalbum - nicht eingerechnet die „Greatest Hits“-Compilation und die Dick Brave-Live-DVD.

(Quelle: Warner Music, 2008)


FORMAT: CD


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