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CD-DETAILS BLACK STONE CHERRY [BLACK STONE CHERRY]

Black Stone Cherry

Black Stone Cherry [Rock / Alternative]


RELEASE: 23.02.2007


LABEL: Roadrunner Records

VERTRIEB: Warner Music Group

WEBSITE: www.blackstonecherry.com

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Mehr als jede andere Region in den USA, sind die südlichen Gefilde der Vereinigten Staaten bekannt für powervolle, ehrliche Musik und eine enge Familien- und Traditionsverbundenheit. Beides spiegelt sich im Schaffen der vier Newcomer von Black Stone Cherry wider. Eine junge Band aus Kentucky, die den klassischen „Southern Rock“ auf ein modernes Level hebt und bei aller Verbundenheit zu den Wurzeln des Südens alles andere als konventionell oder konservativ klingt. Sie nehmen den Charme und den Zauber des Classic Rock und mischen ihn mit der Kraft und dem Sound modernen Hard Rocks. Nur wenige Bands mit so jungen Musikern – keiner der vier ist älter als 23, der Jüngste gerade erst 20 – klingen so kraftvoll und vielseitig. Sie sind heavy und eigenständig, aber dem Süden stets eng verbunden.

Black Stone Cherry stammen aus Edmonton, einem verschlafenen Nest im Süden von Kentucky, in dem Alkohol verboten ist und es nicht viel zu tun gibt. Für viele, Black Stone Cherry eingeschlossen, ist die Musik die einzige Möglichkeit der Flucht. Und diese nutzen viele. „There's lots of great bluegrass and southern gospel groups which we all love,” sagt Ben. Bei all der Musik und deren Stellenwert in Edmonton, ist es wenig verwunderlich, dass alle vier Bandmitglieder in der musikalischen Tradition ihrer Familien stehen. Johns Vater Richard ist ein Gründungsmitglied der Grammy-Gewinner Kentucky Headhunters und Jons Großonkel war ein bekannter Jazz-Drummer. Chris bekam seine erste Gitarre von seinem Großvater, der Instrumente baute und lernte seine ersten Akkorde von seinem Vater. Aber es waren nicht nur die Familien, die die Cherries dazu inspirierten Musik zu machen. Immer dann, wenn Chris in der Schule mal wieder Ärger machte, landete er im Büro des Direktors, nur um dann dort mit dem Schuloberhaupt persönlich zu jammen.

Umgeben von der Musik und der Unterstützung ihrer Familien und Freunde, konnten sich Black Stone Cherry weit ab vom Mainstream entwickeln. „When you're from an area where you don't have the competition to be playing the same kind of music, you create your own style of music,” erklärt John. Chris stimmt dem zu: „Being down here, in the middle of nowhere, you kind of have to come up with your own thing just to entertain yourself.” Chris und John trafen sich bereits in der High School und gründeten kurze Zeit später, am 4.Juni 2001 um genau zu sein, zusammen mit Jon und Ben Black Stone Cherry. Die vier bezogen ein über hundert Jahre altes Probehaus, in dem die Kentucky Headhunters seit 1968 probten und begannen Songs zu schreiben. Die alten Poster, Albumcover und Flyer, mit denen die Wände tapeziert waren, verliehen dem Raum einen inspirierenden Flair. „We grew up looking at these posters and visualizing ourselves being on kids bedrooms,” blickt John zurück. “It pushed us to try to create something up to that level.”

Musikalisch sind die Jungs beeinflusst von Classic Rock Größen wie Led Zeppelin, Lynyrd Skynyrd und den Black Crowes, was die Grundlage für den Black Stone Cherry Sound bildet. Hard Rock Klänge mit wilden, wütenden Gitarren und von allem Besitz ergreifenden Rhythmus-Attacken vervollständigen die einzigartige Mischung. Sie klingen bodenständig wie Soundgarden, heavy wie AC/DC und gleichzeitig agieren sie auf einem so hohen songschreiberischen Level, dass sie absolut eigenständig sind. Mit bluesigen und intensiven Riffs wie einst Guns `N´ Roses und Alice in Chains bestechen Black Stone Cherry durch Songs wie „Lonely Train“, einem mitreißenden Lied über die Gefühle der Familien, die ihre Töchter und Söhne in den Krieg schicken müssen. Auf der anderen Seite schaffen es die Südstaatler gespenstische und cineastische Dramen zu erzeugen wie bei „Rain Wizard“, ein Song der auf einer alten Legende über einen mysteriösen Mann basiert, der in Zeiten von Dürre und Hunger Regen herbeirufen konnte. „Backwoods Gold“ wiederum beweist, was für gute Geschichtenerzähler Black Stone Cherry sind. In dem Song geht es um einen Mann namens Bill Wilson, der illegalen Schnaps unter der Theke in seinem Geschäft in der Stadtmitte verkaufte. In jenem Geschäft befindet sich heute die Edmonton Police Station...

Diese Vielseitigkeit ist ungewöhnlich für eine noch so junge Band und gerade das war die Intention der Jungs: „We wanted to dig deep into the well and pull something out that was totally different from what was going on. We wanted to make music that people could really latch onto -- something that was still totally different from what was going on today but reminded people of the great rock icons of yesteryear.”

Passend zu der familiären Atmosphäre in Kentucky wurde das Album mit Familie und Freunden aufgenommen. Jon Freds Vater produzierte das Album zusammen mit David Barrick. Für den Mix war kein Geringerer als Kevin Shirley verantwortlich, der in der Vergangenheit schon Aerosmiths „Nine Lives“ und Led Zeppelins „How The West Won“ mischte. Mit der Arbeit und dem Ergebnis ist die Band mehr als zufrieden: “We went in and recorded it like they did in the old days. It's really human, it's not robotic or anything. It's all about the groove, the way it makes people move.” zeigt sich Jon begeistert.

(Quelle: Roadrunner Records)


FORMAT: CD


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