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CD-DETAILS AERIAL [BUSH, KATE]

Bush, Kate

Aerial [Pop]


RELEASE: 03.11.2005


LABEL: EMI

VERTRIEB: EMI Music

WEBSITE: www.katebush.com

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In einer Welt austauschbarer Popstars, glatt polierter Bands und der Versessenheit auf Ruhm um jeden Preis gibt es nur wenige Künstler, bei denen es sich um richtige Originale handelt; noch weniger Künstler können den Anspruch erheben, so ziemlich jeden Musiker beeinflusst zu haben - jedoch niemand anders besitzt den Mythos und die Aura der größten weiblichen Ikone und Innovatorin der Popmusik, die das Vereinigte Königreich von Großbritannien hervorgebracht hat, als Kate Bush.

Jetzt, zwölf Jahre nach ihrem letzten Album, ist Kate Bushs sehnlich erwartete Rückkehr ins Rampenlicht in greifbare Nähe gerückt. "Aerial", das am 3. November als Doppelalbum erscheinende Opus magnum der grande dame der britischen Popmusik, ist bereits von all jenen, die es gehört haben, als ihr großartigstes und außergewöhnlichstes Werk bewundert worden; ein Album von einer solchen Tiefe und Reichweite, von solcher Emotion und solchem Zauber, dass es ein Leichtes ist, es als eines der wichtigsten Alben des Jahres 2005 zu bezeichnen

Allein die Ankündigung eines neuen Albums von Kate Bush hat allerorten für Schlagzeilen gesorgt und große Begeisterung ausgelöst. Kein Wunder, denn "die ungewöhnlichste Solokünstlerin, die England jemals hervorgebracht hat" (NME) war nie wirklich verschwunden aus dem Gedächtnis der Menschen und das nicht aufgrund gelegentlicher Auftritte in der Öffentlichkeit, sondern vor allem wegen ihres nachhaltigen Einflusses auf die Musikszene. In ihrer nun fast 30-jährigen Karriere, in der weltweit etliche Millionen ihrer Alben verkauft wurden, ist sie von allen möglichen Künstlern als Quelle der Inspiration bezeichnet worden, von PJ Harvey und Coldplay bis Outkast und Björk, um nur einige zu nennen.

Kate Bush genießt in der Kultur der populären Künste wahrlich einen unvergleichlichen Stellenwert. Wann immer in der letzten Dekade neue Sängerinnen auftauchten, die mit ihrer Stimme experimentierten und ungewöhnliche musikalische Wege beschritten wie etwa Tori Amos, Heather Nova oder Alison Goldfrapp, unweigerlich fiel der Name Kate Bush. Die Coverversion des Kate-Bush-Klassikers "Hounds Of Love" von den Futureheads sorgte jüngst noch für Applaus aus der Indie-Szene.

Die zierliche Engländerin mit der hohen Elfenstimme repräsentiert exquisite, originelle Popmusik mit einem unerschöpflich scheinenden Füllhorn an musikalischen Einflüssen und Stilelementen. Berief sich Kate Bush zu Beginn ihrer Karriere noch auf klassische Musik, auf Rock und Punk sowie explizit auf Billie Holiday, Roxy Music und David Bowie, so griff sie in der Folgezeit für die Kreation ihrer poetischen Pop-Partituren auf immer ungewöhnlichere Klänge und Inspirationsquellen zurück. Sie verwendete exotische Sounds und Rhythmen aus Asien, Afrika und Australien, benutzte Folkelemente aus England, Skandinavien und Südosteuropa, arbeitete mit modernster Studiotechnik und schuf unorthodoxe Verbindungen von Pop, Soul, Theatermusik und psychedelischem Rock. Aber bei aller Komplexität und Kunstfertigkeit gelang es ihr immer, Songs zu kreieren, die nicht nur ihr Auditorium verzauberten, sondern auch erstklassige Hits von enormer Langzeitwirkung abgaben.

In der Tat gelten viele Songs von Kate Bush heute als Klassiker. Völlig zu Recht erhielt die Ausnahmekünstlerin denn auch Anfang dieses Jahrzehnts zwei renommierte Musikpreise, den Classic Songwriter Award des Magazins Q und einen Ivor Novello Award für ihre herausragenden Leistungen als Songwriterin. Einen Brit-Award für ihr Lebenswerk lehnte sie jedoch aus gutem Grund ab: die Geschichte von Kate Bush ist schließlich noch lange nicht zu Ende erzählt, was sie mit "Aerial" nachdrücklich unter Beweis stellt.

Kate Bush wurde am 30. Juli 1958 im englischen Plumstead als Tochter eines Arztes geboren und wuchs in einem musischen Elternhaus auf. Als Kind spielte sie Geige, später Klavier. Erste Songs komponierte sie mit zwölf. Einige Jahre später nahm ein Freund der Familie diverse dieser Songs auf Tonband auf und spielte sie David Gilmour vor. Der Gitarrist von Pink Floyd erkannte sofort das große Talent des Teenagers. Statt jedoch wie üblich ein einfaches Demoband zu produzieren, stellte er einen Produzenten an, mietete ein Studio und ein 30 Mann starkes Orchester und spielte mit Kate Bush drei ihrer Songs ein, darunter die Ballade "The Man With The Child In His Eyes". Diese Aufnahme, für die Kate nur einen Take brauchte, fand sich später auf ihrem Debütalbum.

Das aufwändige Demo führte zu einem Vertrag mit EMI, die der erst 16-Jährigen reichlich Zeit ließ, ihre künstlerischen Fähigkeiten in verschiedenen Bereichen auszuprobieren. Sie nahm Gesangsunterricht und lernte Tanz und Pantomime. Im Sommer 1977 entstand dann das Debütalbum "The Kick Inside". Gleich die erste Single, "Wuthering Heights", inspiriert von Emily Brontës gleichnamigem Roman, eroberte Anfang 1978 Platz 1 der britischen Charts und löste eine beispiellose Medien- und Publikumseuphorie aus. Selten zuvor hatte ein Newcomer in so kurzer Zeit so schnell Erfolg und Anerkennung gefunden wie Kate Bush mit ihrer betörenden Popmusik, die so märchenhaft wirkte wie ihre Schöpferin selbst.

Nach ihrem zweiten Album "Lionheart" (1978) und ihrer ersten und bis dato einzigen Tournee (1979) setzte sie mit ihrem dritten Werk "Never For Ever" (1980) erneut künstlerische und kommerzielle Maßstäbe. Als erste britische Sängerin schaffte Kate Bush den direkten Sprung auf die Pole Position der UK-Albumcharts und die Singles "Babooshka", "Army Dreamers" und "December Will Be Magic" beherrschten europaweit die Charts.

Auf der Suche nach weiteren musikalischen Herausforderungen und studiotechnischer Perfektion ließ sich Kate Bush immer mehr Zeit zwischen ihren Produktionen. Konsequenterweise richtete sie sich im Anschluss an das mit innovativen elektronischen Experimenten auftrumpfende Album "The Dreaming" (1982) ein eigenes hochmodernes Studio ein. Hier entstand in dreijähriger Arbeit "Hounds Of Love" (1985), das von vielen Kritikern als ihr Meisterwerk bezeichnet wird. Neben dem elegischen Songzyklus "The Ninth Wave", der die zweite Albumhälfte einnimmt, offenbarte sie einmal mehr ihr künstlerisches Genie in Songs mit ungewöhnlichen Arrangements und unwiderstehlichen Melodien wie "Running Up That Hill", ihrem größten Singleerfolg seit "Wuthering Heights".

Im Anschluss an "Hounds Of Love", das ebenfalls Platz 1 in den britischen Albumcharts erreichte, veröffentlichte Kate Bush mit "The Whole Story" (1986) ein Best-Of-Album, sang mit Peter Gabriel das Duett "Don't Give Up" für dessen Album "So" und schrieb Songs für Filmsoundtracks, darunter "This Woman's Work" für die Komödie "She's Having A Baby" von John Hughes. Die ergreifende Ballade fand sich auf Kate Bushs sechstem Studioalbum "The Sensual World" (1989) wieder, auf dem unter anderen das bulgarische Vokaltrio Bulgarka sowie David Gilmour und Nigel Kennedy mitwirkten. Kate Bushs bislang letztes Studioalbum "The Red Shoes" (1993), eingespielt mit illustren Gästen wie Prince, Eric Clapton, Gary Brooker und Jeff Beck, erwies sich erneut als phantasievolles Opus mit überraschend eingängigen Poptiteln, märchenhaften Hymnen und diversen musikalischen Elementen keltischen, südamerikanischen und osteuropäischen Ursprungs.

Nach der Geburt ihres Sohnes Bertie 1999 zog sie sich noch stärker ins Privatleben zurück. Im Dezember 2004 tauchten die ersten Gerüchte auf, dass Kate Bush auf dem besten Wege sei, endlich ihr achtes Studiowerk "Aerial" zu vollenden. Jetzt hat das Warten ein Ende.

Die erste Single vom Album "Aerial" ist das hypnotische "King Of The Mountain". Von den ersten elektronischen Pulsschlägen bis zu seinem bombastischen Höhepunkt baut sich dieser Song zu einem Kunstwerk auf, wie es wahrlich nur von Kate Bush stammen kann. Ihre sofort erkennbare Stimme, der sich kreisende Dub-Rhythmus und die beschwörend mysteriösen Lyrics verleihen "King Of The Mountain" majestätische Kraft. Komponiert und produziert von Kate persönlich, aufgenommen in ihrem eigenen Studio, wird die Single "King Of The Mountain", aber vor allem das neue Doppelalbum "Aerial" die Legionen ihrer Fans in Verzückung versetzen. Kate Bush hat sich endlich wieder eingefunden in die zeitgenössische Musikszene, und ist doch so zeitlos geblieben wie eh und je - beste Gelegenheit jedenfalls für eine neue Generation von Musikliebhabern in aller Welt, eine der faszinierendsten Künstlerinnen unserer Zeit zu entdecken.

(Quelle: EMI, September 2005)




There is no other recording artist in the world today quite like Kate Bush. In the course of her twenty-seven year career, since her dramatic arrival at nineteen years of age in 1978 with the hauntingly beautiful and instantly classic 'Wuthering Heights', Bush has built a reputation that remains unrivalled in terms of musical ambition, pioneering sonics, stirring emotional content and sheer originality. The fact that the world has been waiting for the release of her eighth album, 'Aerial', for more than a decade has, if anything, only added to the air of mystique surrounding her.

"I have been genuinely touched by the sense of anticipation I've felt from people," says Bush. "I feel really privileged that people have been waiting."

On the evidence of 'Aerial', her first album since 1993's 'The Red Shoes', it may have been a long wait, but ultimately it has been a very rewarding one. A characteristically bold and expansive work brimming with atmosphere, mystery, passion and complex aural detail, the twin-disc 'Aerial' has already been declared a masterpiece by all who have heard it.

Realising that the amount of material she had accumulated in her time away was unlikely to fit onto a single CD, Bush made the decision to split the results in two, resulting in her first double album. Disc One, entitled 'A Sea Of Honey', comprises seven songs, ranging from the evocative lead-off single 'King Of The Mountain' through to the emotive reading of a lengthy section of the infinite series of numbers in 'p', to the playful, spell-like 'How To Be Invisible' and the moving, impressionistic conclusion 'A Coral Room'. Disc Two, 'A Sky Of Honey', is a conceptual piece in nine parts, built around recurring motifs of light and birdsong, following a day from afternoon through dusk and night and on to sunrise.

"What is quite nice for me doing the two discs," 'Aerial's creator explains, "is it allows me to play with the semi-classical style which I like – space and acoustic music – but also the band-based stuff with lots of drums."

Bush has spent her twelve years out of the public gaze dividing her time between preparing the songs for 'Aerial' and looking after her son, Bertie, born in 1998. "I was having to work in really short little bursts," she says of her prolonged absence, "and I'd never done that before. The way I'd always worked was to just stay in the studio for fourteen hours a day. I didn't have that luxury to use the time in the same way. So there were lots of periods where really nothing much was happening. But in some ways I'd say it was very good for me to have had those kinds of restrictions. It was continually forcing me into a situation where I had to stand back from it."

Brought to the attention of EMI Records at the age of sixteen by Pink Floyd's David Gilmour – as a prolific schoolgirl prodigy with already around two hundred of her own compositions – Kate Bush famously enjoyed a three year period of artistic development before being launched upon an unsuspecting world. Having released two albums in 1978 – 'The Kick Inside' and 'Lionheart' – and staged the mould-breaking theatrics of the Europe-wide 'Tour Of Life' the following year, Kate Bush began to assume control of her music with her co-production of 'Never For Ever' in 1980, yielding three startling, story-compacting singles in the form of 'Breathing', 'Babooshka' and 'Army Dreamers'.

Her next step, into self-production, saw the creation of 'The Dreaming', released in 1982, a year in the making and still hailed by many as her best album, showcasing an almost filmic approach to her recording craft. Three years later followed 'Hounds Of Love', a stunning set of angular, rhythm-driven pop songs – including the strident 'Running Up That Hill (A Deal With God)' and the majestic 'Cloudbusting' – backed with the side-long suite 'The Ninth Wave'. In 1989 'The Sensual World' followed (including musical contributions from David Gilmour, Kennedy, Nigel and The Trio Bulgarka) and in 1993, 'The Red Shoes', featuring collaborations with Eric Clapton and Prince.

Over the years, Kate Bush has collected two Ivor Novello awards – in 1979 for Outstanding British Lyric ('The Man With The Child In His Eyes') and for Outstanding Contribution To British Music As A Songwriter in 2002 – while in 1987 she scooped Best British Female Artist at the Brits. Appearing at the Q Awards in 2001, she received a spontaneous standing ovation from an audience including former Sex Pistol John Lydon, Brian Eno, Radiohead and Elvis Costello, when accepting the Classic Songwriter gong.

And then, silence, until 'Aerial'. The musicians credit list for Bush's eighth album reveals new collaborations with drummers Steve Sanger and Peter Erskine and percussionist Bosco D'Oliveira, along with more familiar names such as Gary Brooker (founder of Procol Harum, providing Hammond organ), guitarist Dan McIntosh, drummer Stuart Elliott (who has appeared on every one of her albums), bassists Eberhard Weber and John Giblin and recording engineer/bassist Del Palmer. As such, over the years, Bush has gathered around her something resembling a close-knit musical family.

"There was a sense of being at play as well as at work," Bush notes of the sessions for 'Aerial'. "I think that's very important because it is so hard and so frustrating sometimes trying to get an idea to materialise. It's not an easy process. I really like working with people who are old friends, it's lovely."

Poignantly, 'Aerial' also features some of the last work of orchestral arranger Michael Kamen, who had scored for every Bush album since 'Hounds Of Love' and who passed away only weeks after his contributions to the album were completed at Abbey Road studios in October 2003. "What was great about Michael was his stuff was very visual," says Bush. "He did such a fantastic job. It's very hard to believe he's not around any more."

Now, in November 2005, with the release of 'Aerial', Kate Bush is following in the grand tradition of groundbreaking double albums. "I used to really like the double albums I bought of artists that I loved," she states. "It wasn't in a way so directly connected with you spending money on an object. It was somehow more of an artistic statement. It said, 'Here's my music'."

May we present to you, 'Aerial', for your listening pleasure.

AERIAL by KATE BUSH is out now.

(Quelle: Homepage Kate Bush, 2005)


FORMAT: Doppel-CD


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