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CD-DETAILS SAVE ME, SAN FRANCISCO [TRAIN]


Foto: Mark Holthusen

Train

Save Me, San Francisco [Pop]


RELEASE: 23.04.2010


LABEL: Columbia

VERTRIEB: Sony Music

WEBSITE: www.trainline.com

Save Me, San Francisco MySpace Amazon 

WĂ€hrend der letzten 15 Jahre ist es Train gelungen, mit ihrem Grammy-prĂ€mierten Song „Drops of Jupiter (Tell Me)” und den Chart-Erfolgen „Meet Virginia” und „Calling All Angels” einen bleibenden Eindruck in der Musikszene zu hinterlassen. Seit ihrer GrĂŒndung 1994 in San Francisco wurde die Band im Laufe einer langen, erfolgreichen und manchmal auch schwierigen Karriere mehrfach mit Platin ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung des Albums „For Me, It’s You“ im Jahr 2006 legte die Gruppe eine dreijĂ€hrige Pause ein. In dieser Zeit erlebte Train einen in jeder Hinsicht prĂ€genden Wandel. Ihr 5. Album, „Save Me, San Francisco“, fĂŒhrt zurĂŒck zu den AnfĂ€ngen von Train, zurĂŒck zu dem ursprĂŒnglichen Rocksound, der sie erfolgreich machte – wĂ€hrend die Band heute eine stĂ€rkere Einheit bildet als jemals zuvor.



„Ich glaube, dass die Auszeit, die wir uns genommen haben, dazu fĂŒhrte, dass unser Zusammenhalt gewachsen ist”, sagt Frontmann Pat Monahan ĂŒber diese Phase. „Wir haben gemerkt, wie wichtig wir fĂŒreinander sind, und die mehrjĂ€hrige Pause hat uns dabei geholfen, uns selbst besser zu verstehen und zu erkennen, welchen Beitrag wir fĂŒr die Gruppe leisten können, anstatt immer nur das zu sehen, was uns das Leben als Band nicht bieten konnte.”

Im RĂŒckblick war San Francisco die Inspiration fĂŒr die GrĂŒndung und die IdentitĂ€t von Train, deswegen ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass der Titelsong des Albums der Stadt gewidmet ist, die der Band so viel bedeutet. „Wir verdanken San Francisco alles, denn die Stadt nahm uns wieder auf, als wir an einem Punkt waren, wo wir nirgendwo anders hĂ€tten bleiben können”, erklĂ€rt Monahan. „Im Grunde ist dieses Album unsere Art, Anerkennung und Dank zu zeigen. Wir haben erkannt, dass wir vor allem in San Francisco als Band bestehen mĂŒssen, bevor wir anderswo Erfolg haben können. Als wir noch in San Francisco lebten und dafĂŒr kĂ€mpften, den Durchbruch zu schaffen, hatten wir unsere glĂŒcklichste Zeit, obwohl uns das damals nicht einmal klar war.”

„Save Me, San Francisco” ist die persönliche Geschichte von den Anfangsjahren der Gruppe und spiegelt nicht nur die Stimmung des Albums sondern auch die wahre Seele der Band wider. Der Text beschreibt die bescheidenen AnfĂ€nge der dreiköpfigen Band Mitte der 90er Jahre und fĂŒhrt bis zu dem Zeitpunkt, als vor allem auch Monahan die KĂŒstenstadt verlĂ€sst. „Der Bezug zu meinem Leben ist sehr wichtig, aber Jimmy, Scott und ich haben viel durchgemacht wĂ€hrend der letzten 14, 15 Jahre, deswegen hat es auch fĂŒr sie eine große Bedeutung. Wir alle leben nicht mehr in San Francisco, und wir vermissen die Stadt.”

Im April und Mai 2009 verbrachten die Bandmitglieder viel Zeit mit ihrem Produzenten Martin Terefe (KT Tunstall, Jason Mraz, James Morrison) in den Kensaltown Studios in London. Monahan ist davon ĂŒberzeugt, dass dieser Mann der Band dabei geholfen hat, “zu den AnfĂ€ngen des ersten Albums zurĂŒckzukehren”. „Martin hat eine unglaublich inspirierende Umgebung fĂŒr die Gruppe ermöglicht”, sagt der SĂ€nger. „Ich schĂ€tze seine Arbeitsweise sehr, weil er wirklich genau weiß, was er tut. WĂ€hrend der Arbeit an diesem Album hatte ich so viel Spaß wie noch nie in meinem Leben. Ich glaube, ich habe insgesamt sieben Alben gemacht, aber dieses hier hat auf jeden Fall am meisten Spaß gemacht.”

„Save Me, San Francisco“ reprĂ€sentiert den lebendigen Sound von Train und erinnert an den Rockstil mit Blues- und Folk-EinflĂŒssen, der die Band anfangs bekannt gemacht hat. „Die Musik ist eigentlich ziemlich einfach”, beschreibt Monahan das Album. „Andererseits ist es ziemlich cool, weil es voller eingĂ€ngiger Riffs und Melodien steckt. Ich glaube, das ist viel wichtiger als eine aufwĂ€ndige Produktion oder beeindruckende Soundeffekte fĂŒr den Gesang. Auf eine gewisse Weise mussten wir zurĂŒck in die Vergangenheit, um wieder nach vorne blicken zu können.”

Passenderweise ist das Thema von „Save Me, San Francisco“ genauso unkompliziert wie der Sound des Albums. In seinen Texten befasst sich Monahan oft mit Geschichten, die von dem ewigen RĂ€tsel der Liebe erzĂ€hlen. Das Album handelt, so sagt er, von „Liebe in allen möglichen Facetten”.

„Bei manchen Songs hatte ich eigentlich keine besondere Absicht, es entwickelte sich aber fast so etwas wie ein Motiv”, meint er. „Oft war es beim Schreiben der Songs fĂŒr dieses Album so, dass ich nicht unbedingt dachte ‚Hey, das erinnert mich an eine Situation, die ich auch kenne’. Es geht eher darum, wie ich bestimmte Dinge im Leben sehe, entweder aus meiner Perspektive oder auch aus der Perspektive einer anderen Person.”

Inzwischen ist eine lange Karriere als KĂŒnstler ziemlich selten geworden, aber Train besteht schon seit 15 Jahren als Band und kann nun eines der besten Werke ihrer Laufbahn vorweisen. Monahan ist stolz auf das, was die Band erreicht hat, und er macht sehr deutlich, wie dankbar er fĂŒr den Erfolg ist, den sie bisher hatte. Doch obwohl Train schon fast alles erreicht hat, steckt Monahan immer noch voller ehrgeiziger PlĂ€ne und hofft, dass die Fans der Gruppe treu bleiben werden.

„Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es war, frĂŒher HĂ€user anzustreichen”, erzĂ€hlt er. „Ich hatte Spaß, weil ich die Leute sehr mochte, mit denen ich zusammenarbeitete. Aber diese Arbeit ist nicht das, was ich wirklich will – nicht, weil es etwa ein unwĂŒrdiger Job wĂ€re, sondern weil ich auf der BĂŒhne die Person sein kann, die ich wirklich bin. Ich will einfach nur die beste Form meiner Existenz leben, und ich glaube, der Weg dazu ist die Musik. Trotzdem werde ich nie aufhören, davon zu trĂ€umen, im ausverkauften Madison Square Garden aufzutreten. Insofern habe ich ganz einfache Ziele, aber gleichzeitig sind es ziemlich hochgesteckte Ziele. Die Fans von Train haben die guten und die schlechten Zeiten miterlebt, sie sind ein Teil unserer Geschichte. Manchmal lieben sie unsere Musik und manchmal auch nicht. Ich glaube, dieses Album wird unseren Fans wirklich sehr gut gefallen, vielleicht sogar noch besser als die Musik der letzten Jahre.”

Line-up

  • Pat Monahan – Gesang
  • Jimmy Stafford – Gitarre
  • Scott Underwood – Schlagzeug

Train live - Tourdates 2010
  • 27.10.2010 Köln - Gloria
  • 28.10.2010 Erlangen - E-Werk

(Quelle: Sony Music, 2010)


FORMAT: CD


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