Die 17 Tracks auf „Unreality“ stellen das vorläufige, prachtvolle Ergebnis einer langsamen Evolution des Trickski-Sounds dar. House Musik für dunkle intime Clubs, in denen die Alltagsrealität für eine Nacht ausgehebelt zu sein scheint. Und so ist der Album-Titel auch als Reflektion auf eine Szene gemeint, die im Spannungsfeld von kollektiver Entgrenzung und Realitätsflucht Wochenende für Wochenende nach ihren ganz eigenen, mitunter verschrobenen Gesetzen existiert. „Unreality“ dreht sich aber nicht nur um die Dinge im Nightlife, die sich die beiden wünschen - oder nicht wahr haben wollen - sondern auch um die Unrealitäten im Leben an sich. Mit „Unreality“ katapultieren sich Trickski endgültig an die Spitze der europäischen House-Produzenten.
Mit Suol-Labelmate Fritz Kalkbrenner, Ernesto aus Göteborg und Irfane Khan-Acito aus Paris gibt es auf ihrem Debüt-Album drei der einprägsamsten Stimmen der Gegenwart zu hören. Außerdem singen die beiden Produzenten auch selbst. Auf massive Peaktime-Monster wie „Good Time To Pray“, „Wilderness“ oder „Love‘s A Beat“ folgen skizzenhafte Interludes, die die 17 Tracks in ein perfekt ausbalanciertes Ganzes verwandeln.
Wie hat Philip Sherburne den Sound von Trickski einmal passend beschrieben: „The perfect balance between grinding and glowing."