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CD-DETAILS BERLIN 13 [AUBELE, FEDERICO]


Foto: Plattenfirma

Aubele, Federico

Berlin 13 [Electronic / Dance]


RELEASE: 15.04.2011


LABEL: ESL Music

VERTRIEB: ADA/Warner

WEBSITE: www.federicoaubele.com

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Federico Aubele kehrt für sein viertes Studios-Album Berlin 13 zurück in ein verrauchtes Reich aus akustischen Gitarren, schweren Rhythmen und düsteren Dub-Atmosphären. Das Album ist das Resultat der Zeit als er in Berlin gelebt hat. Das stark von elektronischer Musik geprägte Lebensgefühl der Stadt hat ihn und seine Musik verändert.



„Nach Berlin zu ziehen war keine leichte, aber eine großartige Erfahrung für mich. Ich musste mich meinen Dämonen stellen. Wenn alles verschwindet, was du für selbstverständlich hältst und du dich in einer völlig neuen Situation wiederfindest, musst du alles in deinem Leben neu definieren“, sagt Aubele. „Du musst die unnötigen Dinge aussortieren und entscheiden was du noch brauchst. Das kann schmerzhaft sein, aber du fühlst dich großartig wenn du es erst mal hinter dich gebracht und akzeptierst hast. Es erinnert mich an diesen Spruch von Bukowsky: Das Entscheidende ist, wie gut man durchs Feuer geht.“

Die Nummer 13 im Titel des Albums verweist auf die Tarot-Karten: Die 13 signalisiert „Tod“. Viele sehen diese Karte negativ, sie kann aber auch für eine tiefe Transformation und Erneuerung des eigenen Lebens stehen.

„Ich lernte die Tarot-Karten zu lesen während ich noch in Buenos Aires lebte. Es ist ein faszinierendes System zur Selbsterkundung. Die 13 kann für eine tiefe Krise stehen, die all das beiseite schafft was dich vom Weiterkommen abhält. Das ist genau das was ich in Berlin erlebt habe.“

Für dieses Album (das wie immer auf Thievery Corporations Label ESL Music erscheint) hat Aubele sich auf seine frühesten musikalischen Einflüsse besonnen und sich auf die Strömungen konzentriert, die für seine künstlerische Entwicklungen am wichtigsten waren. Die trippigen Beats über den entspannten Reggae-Bässen, die Perkussionsinstrumente, die seine Gitarre mit den Nylon-Saiten begleiten und dazu erklingt seine sanfte Bariton-Stimme: Das gibt es in dieser Kombination nur bei Federico Aubele.

„Ich hatte eine klassische Musik-Ausbildung. Zu den Dingen, die ich aus dieser Zeit mitgenommen habe, gehört ein Wissen über Kompositionstechniken und -Stile des 20. Jahrhunderts. Ich war fasziniert von Schönbergs Atonalität, Stockhausens Erkundungen in elektroakustischer Musik und musique concrete, Ligetis Tonklustern, usw. Der Kern meiner Musik ist eine Kombiantion aus elektronischer Musik, Dub, klassischer Gitarre und den Experimenten, die diese Komponisten in den 50er und 60ern gewagt haben.“

Neben Federico Aubele sind auf dem Album Natalia Clavier, Ka, Mauro Refosco und Jesse Harris zu hören.

(Quelle: Sven-Erik Stephan, Beatsinternational, 28.2.2011)


FORMAT: CD


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