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CD-DETAILS IRM [GAINSBOURG, CHARLOTTE]

Gainsbourg, Charlotte

IRM [Pop]


RELEASE: 11.12.2009


LABEL: WEA Int.

VERTRIEB: Warner Music Group


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Es ist ein definitives Traumpaar: CHARLOTTE GAINSBOURG und Masterproducer Beck. Das sensationelle Album IRM, das in etwa eineinhalbjähriger Zusammenarbeit entstand, wird am 11. Dezember erscheinen. Der Titeltrack IRM ist seit heute, 9.10. 10 Uhr, auf www.charlottegainsbourg.com erhältlich.

Als CHARLOTTE GAINSBOURG ihr neues Album plante, fiel ihr sofort Beck als optimaler musikalischer Partner ein. Er war der einzige, der sie auf ihrem neuesten musikalischen Abenteuer würde begleiten können und dabei für die äußerste stilistische Diversität sorgen könnte, die sie für IRM im Sinn hatte. Und schon in den ersten Stunden, die CHARLOTTE und Beck gemeinsam im Studio verbrachten, zeigte sich, dass beide eine gemeinsame Vision von einer Zusammenarbeit verfolgten, die von absoluter Freiheit und gegenseitiger Übereinstimmung gleichzeitig geprägt war.

„Wir begannen mit Master Hands“, so CHARLOTTE GAINSBOURG, „dem ein afrikanischer Rhythmus zugrunde liegt, und machten dann mit In The End weiter, das sehr melodisch und viel ruhiger ist. Dann kam Heaven Can Wait(ein Duett mit Beck), das eher wie ein klassischer Popsong anmutet. So haben wir uns bereits in der ersten Session in drei verschiedene Richtungen bewegt.“ Becks Erzählungen zur selben Situation geht damit konform: „Ich holte einen Stapel Songs hervor. Und dann schrieb ich ein paar neue, während ich an CHARLOTTE dachte. Aber nachdem wir eine gewisse Zeit miteinander verbracht hatten, veränderten sie sich vollständig, denn ich bekam ein Gefühl dafür, in welche Richtung sie eigentlich gehen wollte. Wir gingen ins Studio und plötzlich erkannte ich all die Möglichkeiten, die sich boten.“

In der Zeit gemeinsamen Komponierens und Aufnehmens wuchs Beck in seine Rolle als Leiter für alle Aspekte des kreativen Prozesses hinein: Er schrieb alle Songs und beteiligte sich an den Texten, dann produzierte und mixte er die Aufnahmen. Zum ersten Mal ist er so sehr in die Arbeit einer anderen Künstlerin involviert gewesen.

Für die Aufnahmen lud Beck viele seiner üblichen Kollaborateure ins Studio ein, darunter Joey Waronker und James Gadson (Drums), Brian LeBarton (Keyboards), David Ralicke (Trompete) und seinen Vater David Campbell (Streicherarrangements). Und obwohl CHARLOTTE GAINSBOURG ihre Stimme so unterschiedlich wie das musikalische Material einsetzte, erkennt man sie auf Anhieb.

IRM ist CHARLOTTE GAINSBOURGs erstes Album seit dem Debütalbum 5.55 (2006), das sich weltweit eine halbe Million Mal verkaufte. 5.55, das unter anderem in Zusammenarbeit mit Produzent Nigel Godrich, Jarvis Cocker und Air entstand, etablierte CHARLOTTE GAINSBOURG als außergewöhnliche Künstlerin. Dabei verfolgt sie ihre Karriere als Schauspielerin ebenso wie ihren Weg als Sängerin. Die Veröffentlichung von IRM erfolgt nur kurze Zeit nach dem Kinostart des umstrittenen Lars von Trier-Films „Antichrist“, für den CHARLOTTE auf dem Cannes Film Festival als „Beste Schauspielerin“ ausgezeichnet wurde.




Wenn diese schnelllebigen Zeiten etwas Gutes an sich haben, dann die Bereitschaft der Menschen, sich beständig neuer Musik zu öffnen. Musik, die sich traut, eine eigene Empfindsamkeit auszudrücken und bestehende Hörgewohnheiten herauszufordern. Das neue Album von Charlotte Gainsbourg ist so ein Fall.

Für ihren dritten Ausflug in die Musik hat die vielfach preisgekrönte Schauspielerin sich Unterstützung von einem der produktivsten und vielseitigsten Naturtalente unserer Zeit geholt: Beck.

Beide Künstler haben sich beständig auf dem Gipfel ihres Schaffens gehalten, seitdem der Blick der Öffentlichkeit sich erstmals auf sie richtete. Bei Charlotte war dies bereits 1986 der Fall: Im zarten Alter von 13 Jahren sang sie für ihren Vater Serge Gainsbourg auf dessen Album „Charlotte Forever“. Im selben Jahr gewann sie in der Kategorie „Vielversprechendste Schauspielerin“ den Cesar für ihre Rolle in „L’Effrontée“ und konnte seitdem regelmäßig andere, nicht weniger angesehene Preise für ihre schauspielerischen Leistungen verbuchen. Im Jahr 2006 erreichte ihr zweites Album 5:55 die Spitze der französischen Album-Charts.

Beck währenddessen war zwar bereits 24, als er durch den kommerziellen Erfolg seiner Single Loser sowie das dazugehörige Album Mellow Gold zum aufstrebenden Star wurde. Danach jedoch verschwendete er keine Zeit, sich als einer der genialsten musikalischen Erneuerer des Jahrzehnts zu etablieren. Sein Output in den vergangenen 15 Jahren war gleichermaßen launenhaft-eklektisch wie herausragend gut.

Nun haben die beiden ihr Können zusammengetan, um gemeinsam etwas Einzigartiges zu kreieren. Das Ergebnis ist teils glänzend und verführerisch, teils dunkel und verwirrend – eine hypnotische Reise in eine komplizierte Psyche, die jeden verfolgen und verzaubern wird, der sich dem Album widmet. „Ich sehe mich nicht als Mainstream oder Underground“, gibt Charlotte im Bezug auf ihre musikalische Karriere an, und so ist auch IRM konsequent genau das: weder noch.
Vielmehr kreiert das Album eine in sich geschlossene musikalische Welt, eine, in der ursprüngliche nordafrikanische Trommelrhythmen friedlich an der Seite von aufregenden elektronischen Technologien existieren können, wo ein Chanson Francaise und amerikanische Roots-Musik sich wechselseitig befruchten können. Man könnte es eine neue Art von Weltmusik nennen, genauer betrachtet jedoch ist es schlicht eine durchdringende Reise in das innere Universum der Charlotte Gainsbourg, zum Leben erweckt durch einen Beck, der sich auf der Höhe seiner musikalischen Kräfte befindet.

Und so kam IRM den Worten seiner beiden Protagonisten zufolge zustande:

CHARLOTTE: "Nach meinem letzten Album 5:55 wollte ich in eine andere Richtung gehen. Ich wollte mich selbst überraschen. Ich wollte schon seit langer Zeit mit Beck arbeiten. Und tatsächlich stimmte die Chemie zwischen uns dann absolut."

BECK: "Meine Freunde Nigel Godrich und Air fragten mich bereits bei Charlottes letztem Album, ob ich daran mitwirken wolle, aber ich hatte seinerzeit zu viele Projekte laufen, so dass ich „Nein“ sagen musste. Als es jetzt darum ging, einen Nachfolger zu produzieren und Charlotte mich anrief, sagte ich sofort „Ja!“

CHARLOTTE: „Wir starteten mit einer Fünf-Tages-Session, um zu sehen, ob wir miteinander arbeiten können und was passieren würde, wenn wir dies tun. Drei Songs, die auch auf dem fertigen Album sind, kamen während dieser ersten Sessions zustande, und ich war von Beginn an von dem gesamten Erlebnis begeistert. Ich liebte es, mit ihm zu arbeiten und wurde zuversichtlich, dass es das war, wonach ich suchte. Aber es war ein Step-by-Step-Prozess.“

BECK: „Ich traf Charlotte einige Male – das erste Mal vor fünf oder sechs Jahren –, und lernte sie dabei ein wenig kennen. Und während unserer gemeinsamen Sessions begann ich einfach, Musik zu machen. Ich glaube, ich schrieb etwa vier Songs in zehn Tagen. Der anfängliche Prozess war, auszuprobieren und mich durch die Dunkelheit zu tasten, bis wir beide etwas fanden, das einen Nachklang hatte. Dann fragte ich sie, was sie denkt, bis wir schließlich eine Osmose zwischen uns hatten. Die schlichte Tatsache, in ihrer Umgebung zu sein und ihre Persönlichkeit zu spüren, beeinflusste mich in der Weise, wie ich die Songs für sie schrieb. Die gesamte Idee war, dass ich ein "Sprachrohr" sein würde, das umsetzt, was sie fühlt.“

CHARLOTTE: „Ich wollte nicht, dass Beck einfach Songs schreibt und mir dann die Lyrics und die Melodien gibt, die ich singe. Ich wollte in den kreativen Prozess involviert sein. Das führte dazu, dass er alles an Ort und Stelle kreierte, während ich dabei war. Er setzte dann die Aufnahmen jeweils abhängig von meiner Reaktion fort und davon, was ich zu sagen hatte.
Die erste Session dauerte fünf Tage und dann stoppten wir für eine lange Zeit, weil ich nach Deutschland musste, um dort an einem Film mit Lars von Trier zu arbeiten (Antichrist, wofür sie den Preis als beste Schauspielerin beim Cannes Film Festival 2009 gewann). Als ich zurückkehrte, taten wir uns für drei weitere Wochen zusammen, danach hatten wir noch zwei weitere Sessions für je zehn Tage.
Beck ist sehr, sehr produktiv, und ich war erstaunt über die Menge von Arbeit, die er verrichtet. Weil er praktisch alles selbst macht, schrieb er auch die Lyrics sehr, sehr schnell. Ich zeigte ihm immer wieder Sachen, die ich geschrieben hatte, und er brachte sie stets unglaublich nach vorn. Mein Input war in dem Sinne wichtig, dass ich da war, wenn es passierte. Er kanalisierte sozusagen meine Personalität. Gleich beim ersten Song, an dem wir arbeiteten, Master's Hand, trug sich dabei ein bizzarrer Zufall zu…“

BECK: „Ich war sehr müde während der Session und fing gerade an, die Lyrics (zu Master's Hand) aufzuschreiben. Eine der Zeilen, die mir in den Kopf kamen, lautete Drill my head full of holes/ To let the memories out. Es war ein rein metaphorisches Bild, hinterher jedoch kam der Toningenieur zu mir und sagte: ‚Du weißt, dass ihr genau das letztes Jahr widerfahren ist, oder?’ Ich hatte nicht die geringste Ahnung, dass sie diesen Unfall gehabt hatte. Wir hatten uns nie darüber unterhalten. (Charlotte Gainsbourg musste sich 2007 einer Notoperation unterziehen, weil sie eine Hirnblutung hatte). Dieses Erlebnis war der eigentliche Anfang für mich.“

CHARLOTTE: „Es waren kleine geheimnisvolle Dinge wie dieses – ich mochte diese Fügung. Es hatte eine Menge mit Spontanität und Fügung zu tun.“

BECK: „Von diesem Punkt an hatten wir eine eigenartige Chemie zwischen uns. Ich schrieb die Songs und spielte fast alle Instrumente, aber mein eigentliches Ziel war es, eine Art Transparenz zu erzeugen, bei der ich praktisch unsichtbar werden würde, so dass der gesamte Fokus auf sie gehen würde.“

CHARLOTTE: „Die Anwesenheit meines Vaters liegt immer noch tonnenschwer auf mir, und ich bin mir sicher, dass auch Beck das wahrgenommen hat – ich musste es ihm nicht extra sagen. Wir sprachen eigentlich nie richtig darüber. Es spielte für mich keine Rolle, wie viel Beck über meinen Vater wusste. Es war als Geheimnis besser aufgehoben.“

BECK: „Ich bin von Serge Gainsbourg und der gesamten Ära französischer Musik tief beeinflusst gewesen, seitdem ich ein Kind war. Was meine Arbeit mit Charlotte anbelangt, habe ich jedoch versucht, diesen Einfluss so gering wie möglich zu halten. Wir wollten nichts machen, dass zu retro klingt. Die Ausnahme bildet das Cover Le chat du café des Artistes, ein französisch-kanadischer Song, der in den 1960ern aufgenommen wurde und vermutlich von Serge beeinflusst war. Es war ein absolut herausragendes Stück Musik, und Charlotte und ich verstanden den Humor der Lyrics auf Anhieb.
Die meiste Zeit versuchte ich aber tatsächlich, Sounds zu kreieren, die ihre eigenen sein würden. Was nicht ganz einfach ist, denn ihr Vater hat bereits soviel abgedeckt. Es gab schlicht kein Musikgenre, das wir tangieren konnten, ohne dass er es bereits beackert hätte. Er hat Reggae gemacht, orchestralen Rock, Jazz, afrikanische Percussion – so viele wegweisende Aufnahmen. Charlotte und ich adaptieren eine Menge von Serges nordafrikanischer Percussion-Ideen für unsere eigene Platte.“

CHARLOTTE: „Ich wollte, dass meine Stimme auf der Platte sehr nackt klingt, weil sie auf diese Weise tatsächlich und wortwörtlich klarer war in dem, was sie vermittelte. Offener, freimütiger. In meinem Kopf hörte ich immer wieder, wie die Background-Sängerinnen auf dem Album Gainsbourg Percussions meines Vaters geklungen hatten: Offene Stimmen. Also versuchte ich, zu singen, ohne darüber nachzudenken.
Gleichzeitig war es nicht so, dass Beck mir ‚Regieanweisungen’ gab. Die Sessions waren mehr wie ein Workshop, bei dem ständig irgendwelche Dinge passierten, auf die wir dann spontan reagierten. Er war so enthusiastisch, dass er mich schlagartig selbstbewusster fühlen ließ. Er ließ sich einfach wahllos Ideen einfallen und wartete dann auf meine Reaktion. Es war nicht wie in einem Film, in dem es feste Muster gibt und einen Regisseur, der dir zeigt, was was ist und dich dahin führt. Es war meine Welt, in die Beck sich begeben- und mit der er kommuniziert hat.“

BECK: „Sie findet jetzt ihre eigene Stimme und lernt immer mehr über den ganzen Prozess des Musikmachens. Zum ersten Mal jemals wird sie nun beginnen, live zu performen. Ich habe ihr geholfen, eine Band zusammenzustellen. Ich denke, dass sie eine Menge zu der Musikwelt beizutragen hat. In ihrem Kopf gehen jede Menge Dinge vor. Es gibt in jeder Person diverse Schichten, erst recht aber in der Charlotte Gainsbourgs. Sie ist sehr intelligent, sehr stark, extrem liebenswürdig und steht den Dingen sehr offen gegenüber, obwohl sie gleichzeitig genau weiß, was sie mag. Sie ist sehr besonders."

Eben dies lässt sich über das Album sagen, das die Frucht ihrer Zusammenarbeit verkörpert. Seit David Bowie mit Iggy Pop kollaborierte und Lou Reed Songs für Nico schrieb, sind in einem Aufnahmestudio keine zwei Künstler mehr mit solch aufregendem Resultat aufeinander geprallt.

Der Albumveröffentlichung von IRM am 11.12. ging die Veröffentlichung der ersten Single Heaven Can Wait (20.11., digital only) voraus, die vor allem in den Stimmen ein außergewöhnliches Duett zwischen Charlotte Gainsbourg und Beck ist.

(Quelle: Warner Music, 2009)



CHARLOTTE GAINSBOURG
« IRM » LYRICS




1. Master’s Hands – 2.49

Hold my head up
Right foot back
Take my hands down
Shake my back
Pull my strings
And cut my rope
Rattle my frame
And shatter my ghost
And if I can’t get back in line
They’re gonna break me down
Till the broad day light comes through

Breathe out, come alive
Give me a reason to feel

Take my eyes and
Paint my bones
Drill my brain
All full of holes
And patch it up before it leaks
These memories come two by three
And if I catch the master’s hands
I’m gonna spend my days
On a discount revelry

Breathe out, come alive
Give me a reason to feel


2. IRM – 2.35

Take a picture what’s inside
Ghost imaging my mind
Neural pattern like a spider
Capillary to the center
Hold still and press the button
Looking through the glass onion
Following the x-ray eyes
From the cortex to medulla

Analyze EKG
Can you see a memory?
Register all my fear
On a flowchart disappear
Leave my head demagnetized
Tell me where the trauma lies
In the scan a pathogen
Or the shadow of my sin


3. Le Chat du Café des Artistes - 4.17

Quand on est mort c'est qu'on est mort
Quand on ne rit plus c'est qu'on ne vit plus
Quand j'aurai coupé la ficelle
Mettez-moi dans une poubelle

Laissez-moi faisander un mois
Et de là jetez-moi au chat
Qu'il refuse ma rate et mon foie
Mais choisissez l'heure pour qu'il me mange le coeur

Que je reste encore avec vous
Sur vos épaules et vos genoux
Que je sois puisqu'il faut qu'on existe
Le chat du café des artistes

Et si le pain vient à manquer
Je serai là et n'hésitez pas
Brisez-moi les pattes et le cou
Et puis mangez-moi à même le chat

Ce ne sera pas la première fois
Qu'on aura mangé un artiste

Quand on est mort c'est qu'on est mort
Quand on ne rit plus, c'est qu'on ne vit plus
Quand j'aurai coupé la ficelle
Mettez-moi dans une poubelle

Et puis ils m'ont oublié là
Là là là là là là là là
Comme ils ont oublié le chat
Comme ils oublieront ma tête et mes chansons

Ce ne sera pas la dernière fois
Que l'on oubliera un artiste

Quand on est mort c'est qu'on est mort
Quand on ne rit plus, c'est qu'on ne vit plus
Quand j'aurai coupé la ficelle
Mettez-moi dans une poubelle

Et puis ils m'ont oublié là
Là là là là là là là là
Là là là là là là là là


4. In The End - 2.00

Help me to see what it’s all coming to
Crumbs on the table and mud on these shoes
Treading so long I can’t see where we’ve been
Tracks on the trail and nails digging in

Who’s to say it’s all for the best in the end

Some hands will rob you and some hands will beg
Some say they’ll stay till the last dying day
But if actions can’t speak
And words cannot do
What ten thousand armies
Can’t even fight through

Who’s to say it’s all for the best in the end


5. Heaven Can Wait - 2.41

She’s sliding, she’s sliding
Down into the dregs of the world
She’s fighting, she’s fighting
The urge to make sand out of pearls

Heaven can wait and hell’s too far to go
Somewhere between what you need and what you know
And they’re trying to drive that escalator into the ground

She’s hiding , she’s hiding
On a battleship of baggage and bones
There’s thunder, there’s lightening
And an avalanche of faces you know

Heaven can wait and hell’s too far to go
Somewhere between what you need and what you know
And they’re trying to drive that escalator into the ground

You left your credentials in a greyhound station
With a first aid kit and a flash light
Going to a desert unknown

Heaven can wait and hell’s too far to go
Somewhere between what you need and what you know
And they’re trying to drive that escalator into the ground


6. Me And Jane Doe - 3.50

If I had my way
I’d cross the desert to the sea
Learn to speak in tongues something
That makes sense to you and to me

I’d like to unplug the phone
Sending messages with a mirror
Stand on the old plateau
With a satellite dish and Geronimo’s ghost

Down in the Rio Del Sol
I sunk my suitcase alone
Filled up the Amazon
With snakes and vines and ropes for my clothes

Me and Jane Doe and Rousseau
We’ve got nowhere to go
Walking through cactus and stones
With our bare hands mining for gold

Down in the city so cold
Shining like razors in the sun
You can go there anytime that you like
And try to find happiness from a gun


7. Vanities - 3.38

You could have it all
You could pawn it off
You could learn to crawl
Where you used to walk

And I’m only burning vanities

You could tell a tale
You could sell it off
You could find a grail
Made of cinder block

And I’m only burning vanities


8. Time of the Assassins – 2.46

I walk in a line
I see where I’m going
I turn inside out
The days that I’ve known
I face to myself
And give up the ghost
I turn in my mind
What time already knows

In the time of the assassins
They say hallelujah
It doesn’t take a miracle to raise a
Heart from the dead

I sift through the ash
I look for a sign
I open the wound
That keeps me in line
The shoulder that turns
The flame that goes out
The chapter I close
There’s no point to it now

In the time of the assassins
They say hallelujah
It doesn’t take a miracle to raise a
Heart from the dead

And can something change
But still feel the same
The beginning’s the end
I start all over again

In the time of the assassins
They say hallelujah
It doesn’t take a miracle to raise a
Heart from the dead


9. Trick Pony - 2.53

Train train
Come and gone
My rum coco
My cold empty
Shake shake
Sugaree
Shoo shoo fly
Don’t come back again
X X the eyes
C. C. rider riding
From the morning tide
To the far horizon
Sic sic the wolves
And hope it don’t get ugly
Your trick pony, he don’t know me
He don’t know me at all

Knock knock
Go away
Pull the trigger
And see your shadow laughing
Transatlantic
There’s no one there
Its no cold comfort
With your conscience calling
X X the eyes
C. C. rider riding
From the morning tide
To the far horizon
Sic sic the wolves
And hope it don’t get ugly
Your trick pony, he don’t know me
He don’t know me at all


10. Greenwich Mean Time – 2.26


Crooked Man
Down a crooked mile
Crooked backbone
Crossed out smile
Crooked Cat
Crooked Mouse
We live together in a crooked little house

We're all fine
We're all fine
We fit together like worms on a line
We're so good
We're so nice
We stick together like dirty horse flies

Crooked eyes
Crooked tooth
Crooked mind
Bending back the truth
Crooked road
On a crooked town
Looking down at the crumbs on the ground

We're all fine
We're all fine
We fit together like nickels on a dime
We're so good
We're so nice
We talk the mumbo jumbo Greenwich mean time


11. Dandelion - 3.21

Red river keep on rolling down
It’s been a longtime since I let my hair hang down
I’ll take my time before I go under the ground
Oh Dandelion tell me what you’re thinking now

Shape I’m in, I better get back home soon
I got one eye on the road and one eye on the big black moon
Dandelion won’t you tell me what to do

Ironsides rusting in the railroad rain
Now I found out what the captain of the morning was saying
Dandelion better hope your mother’s praying

Dumb luck is the only luck I ever knew
I’d make a wish but I don’t think it ever come true
Dandelion I guess I leave it up to you

Belle Starr, she doesn’t have any shoes
She walks crooked and paints her eyelids blue
Dandelion I wanna go there too


12. Voyage - 4.05

Voyage au bout de la nuit
Voyage au bout de la nuit
Voyage au bout de la nuit

Plumes sauvages
Le mirage
Kérozène
Au gris gris
Rattle snake Cadillac
Race humaine
Espace vie

Voyage au bout de la nuit

We could go au bout du monde
Till the end of the night
We could go au bout du monde
Till the end of the night
Voyage au bout de la nuit
We could go
Journey till the end of the night

Guitare noire
Lame rasoire
Porte bonheur
Accroche coeur
Vagabond
Bottle blond
Cicatrice
Sacrifice

Voyage au bout de la nuit

We could go au bout du monde
Till the end of the night
We could go au bout du monde
Till the end of the night
Voyage au bout de la nuit
We could go
Journey till the end of the night
Voyage au bout de la nuit


13. La Collectionneuse - 5.18

I collect many things
And keep them all close to me
To the ceiling from the floor
I’m tripping on them constantly

Pixelated faces play
On a blown out TV screen
Footage from a camera
These days I’m fast forwarding

I see a pattern start to form
Over time it’s surfacing
Like a face I recognize
It never says anything

I add up all these moments
In a long narrow ledger
Decimals of pain
Integers of pleasure
The sum of all these parts
I don’t know how to measure
They keep on adding up
They just keep on adding up

The collector
La collectionneuse

J’ai cueilli ce brin de bruyère
L’automne est morte souviens-t’en
Nous ne nous verrons plus sur terre
Odeur du temps Brin de bruyère
Et souviens toi que j’attends (1)

J’ai eu le courage de regarder en arrière
Le cadavre de mes jours (1)

Que lentement passent les heures
Comme passe un enterrement
Tu pleureras l’heure ou tu pleures
Qui passera trop vitement
Comme passent toutes les heures (1)

Et toi mon coeur pourquoi bats-tu
Comme un guetteur mélancolique
J’observe la nuit et la mort (2)

Vienne la nuit sonne l’heure
Les jours s’en vont je demeure (1)

(1) Extracts from Guillaume Apollinaire « Alcools » poem collection. (2) Extract from Guillaume Apollinaire « Le Guetteur Mélancolique » poem collection.

(Quelle: Warner Music, 2009)


FORMAT: CD


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