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CD-DETAILS THE DEVIL AND GOD ARE RAGING INSIDE ME [BRAND NEW]

Brand New

The Devil And God Are Raging Inside Me [Rock / Alternative]


RELEASE: 19.01.2007


LABEL: Interscope

VERTRIEB: Universal

WEBSITE: www.fightoffyourdemons.com

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Biografie - "The Devil And God Are Raging Inside Me""

„Time to get the seeds into the cold ground / It takes a while to grow anything“. Ein wahres Wort, das Jesse Lacey da gelassen ausspricht. Denn mit Geduld kennen er und seine Band Brand New sich aus. Und sie wissen, dass die Saat aufgeht: Schon längst werden sie in den USA und Großbritannien nicht mehr mit ihren Homies von Taking Back Sunday in einem Atemzug genannt. Hierzulande indes sind sie augenblicklich noch ein Geheimtipp. Doch der Samen ist längst in der Erde.
„Läuft gut“, befindet die Band auf ihrer Homepage und meint damit keineswegs wirtschaftliche Kenndaten. „Wir haben keine Ahnung, wie viele Platten wir genau verkauft haben oder wie viele Leute uns mögen.“ Aber die Zeiten stehen auf Sturm. Auf Posterboy-Glamour haben sie es freilich nicht abgesehen. Ruhm ist schließlich vergänglich. Das wissen die Vier aus Long Island und haben mit „Sic Transit Gloria ... Glory Fades“ auch gleich einen Song darüber gemacht.

Die Bandgeschichte von Brand New ist von steter Entwicklung gekennzeichnet. Sie beginnt Ende der Neunziger mit einer Band aus lauter Teenagern mit dem treffenden Namen The Rookie Lot. Post-Hardcore – das war der Sound der Stunde, an dem sich die Highschool-Schüler Lacey, Tierney und Lane orientieren. Und so klingen sie ein wenig nach Lifetime und den damaligen Saves The Day. Doch The Rookie Lot sind nicht die einzigen Teens, die in der Garage ihrer Eltern auf ihren Gitarren vor sich hin schrammeln. Überall auf Long Island sparen von den Unterhaltungsmöglichkeiten Fernsehen, Mall-Abhängerei und Cheerleader-Gaffen gelangweilte Halbstarke ihr Taschengeld für Instrumente. Rund um The Rookie Lot entwickelt sich eine eigene Szene. Bands wie Taking Back Sunday, The Movielife und später Straylight Run tun sich zusammen. Der Begriff Emo wird nach Bands wie Embrace und Fugazi neu belegt mit poppigem, radiotauglichem Post-Hardcore-Sound. The Rookie Lot lösen sich nach kurzer Zeit wieder auf.

Mit einem neuen Gitarristen geht es dann richtig los. Brand New werden geboren und nehmen ihr Debüt „Your Favorite Weapon“ auf. Zumindest versuchen sie es. Doch weil gut Ding nun einmal Weile haben möchte, gehen die Aufnahmen zur Platte verloren. Das gesamte Album muss erneut eingespielt werden,
2001 erscheint es endlich. 14 Monate kehren Brand New daraufhin Long Island den Rücken und touren mit Finch, Dashboard Confessional.

Mit jedem Tag erscheinen mehr Leute zu den Shows, immer dichter bevölkern neugewonnene Fans den Platz vor der Bühne. Die Tour endet mit einer New Yorker Show, bei der 5.000 engagierte Fans die Lyrics zu den Songs auf „Your Favorite Weapon“ lauthals mitsingen.

Das zweite Album „Déjà Entendu“ dann überbrückt den tiefen Graben zwischen Bands wie The Smiths oder The Cure und Bad Religion oder NoFX. Weit entfernt von simplem Emo-Core bieten Brand New ein Wechselspiel zwischen ihren Poppunk-Roots und einem neuen, sphärischen Sound – und werden damit für die Szene in Nordamerika und Großbritannien zu Wegbereitern.

Doch einer einmal eingeschlagenen Richtung bleiben sie nicht über Gebühr treu. Das dritte Album „The Devil And God Are Raging Inside Me“ geht noch einmal einen ganzen Schritt weiter als „Déjà Entendu“. Der Weg ist einmal mehr nicht gerade unbeschwerlich: Anfang des Jahres leaken neun Demos, die für das neue Album gedacht waren, ins Internet. Enttäuscht davon, dass ihre unfertige Arbeit schon gehört wird, entschließt sich die Band, nur zwei der neun Songs, „Sowing Season“ und „Luca“, für das neue Album zu verwenden. Den Rest der Songs verwerfen sie. Wie nach dem Verlust der Aufnahmen zu „Your Favorite Weapon“ fangen sie wieder von vorne an.
Endgültig verlustig gegangen ist nach alldem der Pop-Punk der Neunziger. An seine Stelle getreten sind epische Gitarrenparts, die sich ewig aufbauende Spannung, die verfrickelten, aber sphärischen Sounds und Laceys unverkennbarer, ständig nach Antworten suchender Gesang. Anstatt straight voran zu gehen, ist für Brand New dieses Mal der Weg das Ziel. Die Songs dauern nicht mehr nur drei Minuten, das Schema Strophe-Refrain-Strophe ist längst abgeschafft. Mit „The Devil and God are raging inside me“ haben Brand New sich selbst wieder einmal neu erfunden. Sie kennen ihre eigenen Stärken und bauen sie mit jedem Album weiter aus, entledigen sich überflüssigem Ballasts und sind ihrer Zeit immer einen Schritt voraus.

(Quelle: Universal Music Group)


FORMAT: CD


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