ROCKREPORT
KÜNSTLER SUCHEN


GENRES

STÖBERN


CD-DETAILS CAUSE AND EFFECT [MENA, MARIA]


Foto: Agnete Bruns (2008)

Mena, Maria

Cause and Effect [Pop]


RELEASE: 04.10.2008


LABEL: Columbia

VERTRIEB: SonyBMG

WEBSITE: mariamenamusic.no

MySpace Amazon 

Mit ihrem letztjährigen Album „Apparently Unaffected“ erlebte Maria Mena die bislang erfolgreichste Zeit ihrer Karriere. Mit ihrem neuen Werk „Cause And Effect“ entschloss sich die 22-jährige Norwegerin nun zu erzählen, wie sie zu dem wurde, was sie heute ist: „Zum ersten Mal hatte ich vor Start der Arbeiten an einem Album ein übergeordnetes Thema. Ich hatte mir vorgenommen, für mich selbst ein paar Richtlinien festzulegen, einen Rahmen, in dem ich mich bewege. Meine anderen Alben handelten immer von den Dingen, die im Jahr zuvor passiert waren, diesmal wollte ich meine gesamte Lebensgeschichte aufarbeiten“, erklärt die Sängerin und Songwriterin.

Ihr letztes Album, das von der Kritik hoch gelobte „Apparently Unaffected“ war (und ist) überall in Europa ein großer Erfolg. In Deutschland und Holland wurde der Longplayer mit Gold ausgezeichnet, in ihrer Heimat Norwegen erreichte er Platinstatus. „Das letzte Album gab mir den Raum, um mich weiterzuentwickeln, um irgendwann jene Künstlerin zu werden, die ich sein möchte“, sagt Maria, der durchaus bewusst ist, dass sie mit dieser Aussage einmal mehr ihren Ruf untermauert, in jeder Lebenslage eine entwaffnende Offenheit an den Tag zu legen. „Cause And Effect“ enthält emotional ungeschönte Songs, die in mehrfacher Hinsicht einen Wendepunkt in ihrem Leben darstellen. „In den vergangenen Jahren habe ich mich als Person extrem weiterentwickelt. Ich war bereit, mich mit Dingen aus meiner Vergangenheit auseinander zu setzen, die entscheidende Bedeutung für mein Leben hatten.“

Im Prozess der Songentstehung steht bei Maria der Text an erster Stelle, dann erst kommt die Melodie. Das war schon immer so. Jedes Lied ist ein behutsam konstruiertes kleines Stückchen ihrer Welt und ohne Ausnahme das Resultat von realen Lebenserfahrungen. Diese Arbeitsweise ist einer der Gründe, warum Maria seit ihrem Debütalbum „Another Phase“, das sie als Fünfzehnjährige veröffentlichte, für ihre vorbehaltlose Ehrlichkeit bekannt ist. Darüber hinaus verfügt sie über ein bemerkenswertes Gespür für großartige Melodien. Ein Talent, das sich unüberhörbar in den beiden Folge-Alben „Mellow“ (2004) und „Apparently Unaffected“ (2006) manifestiert, die ihr kontinuierlich größere internationale Aufmerksamkeit einbrachten.

Kamen Maria diesmal von irgendwoher Melodien zugeflogen, so landeten sie umgehend auf dem Tisch von Martin Sjolie. „Da ich kein Instrument spiele, bin ich auf einen Produzenten angewiesen, der ähnlich denkt wie ich und meine Ideen und Gedanken einen Schritt voran bringt. Ich weiß, Martin ist der Ansicht, es ist zeitweise ziemlich anstrengend, mit mir zu arbeiten, aber ich weiß auch, dass er sehr stolz darauf ist, was wir beide zu Stande gebracht haben“, sagt Maria. Die musikalische Weiterentwicklung wird u.a. in dem von russischer Folklore inspirierten Song „Eyesore“ deutlich, aber auch in dem bezaubernd naiven „All This Time (Pick-Me-Up Song)” und dem kompromisslos aufrichtigen Titelsong „Cause And Effect“. Vom harten „Power Trip Ballad“ bis zum unvergesslich schönen „Dear“ ist das Album eine faszinierende Reise in das Leben der Maria Mena, seine Ursachen und seine Wirkung.

Die Echo-Nominierung in der Kategorie „Bester internationaler Newcomer” im Frühjahr 2008 war für Maria Mena so etwas wie der „offizielle Durchbruch“ in Europa. „Apparently Unaffected” fasziniert auch nach fast drei Jahren (in Norwegen erschien das Album im Oktober 2005) Musikfans überall auf der Welt, die erste Single des Albums mit dem Titel „Just Hold Me” wurde von mehr als 5,5 Millionen Menschen auf Youtube gesehen. Auch Marias Internet-Blog (mariablog.com) ist extrem populär. Dort gewährt sie ihren Fans Einblick in ihr Leben und gestattet ihnen eine Nähe, die die meisten Künstler scheuen. „Für mich ist das ganz einfach eine tolle Methode, um mit meinen Fans zu kommunizieren. Ich finde es gut, meine Höhen und Tiefen mit ihnen zu teilen, denn es ist sehr wichtig, mit denjenigen in Kontakt zu bleiben, die tatsächlich meine Musik kaufen und mögen“, erklärt sie.

Seit ihrem letzten Album ist Maria vor Millionen TV-Zuschauern aufgetreten und unternahm zahlreiche Tourneen. In vielen europäischen Ländern hat sie mittlerweile eine treue Fangemeinde. „Es hat sich einiges geändert in den letzten Jahren. Auf der Bühne zu stehen hat mir früher überhaupt keinen Spaß gemacht. Ich hatte keine Gesangsausbildung, ich war einfach nur ein kleines Mädchen, das gerade erst ihrem Kinderzimmer entwachsen war und sofort CDs herausbrachte. Aber irgendwann im Laufe der Zeit fasste ich den Entschluss, dass es ganz einfach etwas ist, mit dem ich mich arrangieren muss. Ich habe sehr viele Konzerte gegeben und einige davon zählen zu den schönsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben gemacht habe“, erklärt sie. Ebenfalls in diesem Frühjahr wurde ihre „Apparently Live“-Tour neben Bands wie Bloc Party und Wilco in der Kategorie „Beste Clubtour“ für einen „Live Entertainment Award“ nominiert.

Maria spielte diverse Konzerte in Norwegen, Holland, Schweiz, Österreich und Deutschland. In Hamburg trat sie neben einigen der größten Bands und Künstler der Welt beim „Live Earth“-Event auf. „Als ich im vergangenen Sommer bei einem Festival hinter der Bühne war und bemerkte, dass sich meine Garderobe zwischen der der Dave Matthews Band und der der Scissor Sisters befand, wurde mir klar, dass etwas passiert war. Das riesige Zelt, in dem ich auftrat, war mit 15.000 Leuten total überfüllt und ich dachte mir immer nur: ‚Die sind bestimmt falsch hier. Oder die erwarten eine andere Band. Ich beeile mich lieber, damit ich schnell wieder von der Bühne bin’“, lacht sie.

Maria Mena mag vielleicht immer noch das bodenständige Mädchen sein, das irgendwann den Drang verspürte, den Menschen zu erzählen, wie sie sich fühlt und deswegen begann, Songs zu schreiben. Aber die Situation hat sich seit ihrem letzten Album ganz bestimmt verändert – nicht nur die allgemeine Erwartungshaltung. „Meine Stimme hat sich weiterentwickelt. Es ist eine interessante Erfahrung, zu erleben, wie sie immer stärker wird. Heute bin ich in der Lage, eine ganze Reihe anderer Songs zu singen und ich hoffe, dass den Leuten das auf dem Album auffällt“, sagt sie.

„Cause And Effect“ wird zeitgleich in diversen Ländern veröffentlicht und stößt auf der ganzen Welt auf großes Interesse. Doch obwohl die Erwartungen extrem hoch sind, macht sich Maria keine Sorgen: „Das einzige, was mir bei der Produktion des Albums wichtig war, ist das Gefühl, dass es komplett ist. Im Ausland erfolgreich zu sein und in vielen Ländern zu veröffentlichen ist natürlich toll, aber was wirklich zählt, ist, was meine Familie und meine Freunde davon halten.“ Mit ihren 22 Jahren hat Maria Mena bereits wichtige Lektionen in ihrem Leben gelernt: „Ich habe meine Teenagerjahre vorwiegend im Musikbusiness verbracht und mir ist klar geworden, dass das Talent und die Liebe zum Songwriting das Einzige ist, was am Ende des Tages zählt. Und DAS kann dir niemand nehmen.“

(Quelle: SonyBMG, 2008)


FORMAT: CD


Rate this:
  (Ø 2.89)


Diese CD weiterempfehlen
Ihr NameIhre E-Mail
Name EmpfängerE-Mail Empfänger
Ihr Nachricht:
 
Spamschutz: (Summe von 8 + 7 in das Textfeld eintragen.)


TOP RANKS
01Loose Fur
Born Again In The USA

VÖ: 13.03.2006
02Milosh
iii

VÖ: 25.08.2008
03Beady Belle
Belvedere

VÖ: 25.04.2008
04Schreuf, Kristof
Bourgeois With Guitar

VÖ: 16.04.2010
05Harem Scarem
Hope

VÖ: 04.07.2008
06Shapiro, Paul
Essen

VÖ: 01.08.2008
07Schiller
Sehnsucht Live

VÖ: 14.11.2008
08Thanateros
Liber Lux

VÖ: 03.04.2009
09Frontier(s)
There Will Be No Miracles Here

VÖ: 20.08.2010
10Carrack, Paul
A Different Hat

VÖ: 12.11.2010

CD-WECHSLER

Temper Trap, The
Conditions


Frittenbude
Nachtigall


Arctic Monkeys
Whatever People Say I Am, That's What I'm Not


Alghazanth
Wreath Of Thevetat


DJ Mehdi
Lucky Boy


Ne-Yo
In My Own Words (Ltd.Pur Edt.)



© medienprojekt 2017 Impressum  Kontakt