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CD-DETAILS DIE SUCHE GEHT WEITER [ROSENSTOLZ]

Rosenstolz

Die Suche geht weiter [Deutsch RockPop]


RELEASE: 26.09.2008


LABEL: Island

VERTRIEB: Universal

WEBSITE: www.rosenstolz.de

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„Unter den Händen von Rosenstolz wird Pathos zur Alltagsemotion, bekommt die Trivialität Tiefe, und sogar der Allgemeinplatz erscheint plötzlich authentisch. Man muss eben nur mal zuhören“.

Mit diesen überschwänglichen und anerkennenden Worten lobte das Feuilleton der Frankfurter Rundschau das neue Album „Die Suche geht weiter“ von Rosenstolz.

Das Medienecho zum neuen Album von Rosenstolz war so positiv wie gewaltig, Fans und Kritiker waren sich gleichermaßen einig, dass „Die Suche geht weiter“ ein weiterer Meilenstein in der musikalischen Karriere von Rosenstolz darstellt.

AnNa R. und Peter Plate sind konsequent ihren musikalischen Weg gegangen und werden wieder einmal für diesen Mut belohnt: „Die Suche geht weiter“ katapultiert sich auf Anhieb von Null auf Platz Eins an die Spitze der deutschen Albumcharts. Aber damit nicht genug, denn das nunmehr elfte Album der Band erreichte innerhalb der ersten Verkaufswoche bereits Platin-Status und auch aus Österreich wurde Gold gemeldet.

Platz 1 der Albumcharts, Platin in Deutschland, Gold in Österreich; Rosenstolz beweisen wieder einmal, dass immer eine Steigerung möglich ist ohne sich dabei aus den Augen zu verlieren. Anna R. und Peter Plate sind sich stets treu geblieben, vielleicht erklärt dies auch den stetig wachsenden Erfolg einer Band, die es immer wieder schafft, große Gefühle meisterhaft auf den Punkt zu bringen.

Am 7. November 2008 startet ihre bisher größte Live-Tournee. „Darauf freuen wir uns am allermeisten“, erklärt AnNa R., „endlich wieder den Leuten ganz nah sein und gemeinsam mit ihnen feiern – das ist das Größte!“

(Quelle: Universal Music Group, 6.10.2008)




Manchmal fehlen die Worte, um Verlangen, Verlust, Trauer und Euphorie auf den Punkt zu bringen.

Wir denken dann womöglich, dass wir allein mit unseren Gefühlen leben müssen und sehnen uns nach einem Platz, der uns Schutz gewährt. Rosenstolz berichten auf ihrem neuen Album „Die Suche geht weiter“ von diesen Plätzen. Mal eindringlich schön, einfühlsam und traurig, mal frech und unverblümt – wir besuchen mit AnNa R. und Peter Plate die verborgenen Bereiche unseres Herzens. Wie gute Freunde lassen uns die zwölf Songs ihres elften Albums nicht einfach gehen, wenn wir eine Schulter brauchen. Sie bleiben bei uns, trösten und lachen, tanzen und schreien. In typischer Rosenstolz Manier.

„Die Suche geht weiter“ ist traurig ohne Trauer, imposant ohne Aufsatz, handgemacht, erdig und vom Keller bis zum Giebel ein feines Stück reinste Popkunst. Was ist geschehen, dass Peter und AnNa R. dermaßen eindringlich in der Gefühlskiste wühlten? Denn bisher war das Leben gut zu Rosenstolz. Alle Mühen des steilen Aufstiegs des Berliner Duos, das seit 1992 unermüdlich am eigenen Denkmal feilt und sukzessive eine ständig wachsende Fan-Schar um sich sammelt, wurden belohnt. Besonders 2006 war die Zeit für den großen Aufschlag. Allem voran das Rosenstolz Rekordalbum „Das große Leben“, das in Rekordzeit Platin erreichte, ohne Unterbrechung ein Jahr lang in den Charts zu finden war, davon allein vierzig Wochen in den Top 10, und sogar die Millionen-Grenze überschritt. Es katapultierte AnNa R. und Peter Plate endgültig an die Spitze und bescherte ihnen in der ganzen Nation volle Konzert-Arenen.

Die Single „Ich bin ich (Wir sind wir)“ hämmerte sich in jede Gehirnwindung all derer, die ein Radio bedienen können, denn hier lief der Hit zu jeder Tageszeit rauf und runter. Zusätzlich hagelte es Preise aus jeder Ecke, sei es der beliebte Echo, die Goldene Kamera oder der angesehene Fred Jay Preis. Rosenstolz waren auf dem Zenit ihres Schaffens. Und plötzlich kam die Ernüchterung.

Denn auch Erfolg schützt nicht vor dem Endgültigen, der Trennung, dem Schmerz und schlussendlich dem Tod. Eine bitter traurige Erfahrung, die Rosenstolz durch das Ableben von Elke, Mutter von Peter Plates Lebensgefährten und Kreativ-Partner Ulf Sommer, durchlebten. Der Verlust von Elke, die schon die ersten Rosenstolz Plakate an die Bretterzäune klebte, als noch niemand etwas von ihnen wissen wollte, eine große emotionale Stütze der Band, hinterlässt eine klaffende Lücke und warf Fragen auf, die verarbeitet werden mussten. Drei Tage vor dem Start der Tour „Das große Leben“, in Zeiten von Euphorie und Jubel, erhielten Rosenstolz die Nachricht von Elkes Tod. Und nur durch Professionalität und Liebe zum Publikum fanden AnNa und Peter Kraft, das Schiff auf Kurs zu halten. Erst danach folgte endlich eine Zeit zum Durchatmen und Besinnen.

Peter und Ulf waren in Paris, als letzterer den Grundstein für das neue Album legte und den Text zu „An einem Morgen im April“ verfasste. Ein Lied über den Abschied, Herz zerreißend persönlich, ohne aufgesetztes Pathos, nur wahrhaftige Gefühle; der Kern und leuchtende Stern von „Die Suche geht weiter.“

In schöner Rosenstolz Weise bewegt sich das Album durch unsere Gefühlswelten. „Ich bin mein Haus, bin mein Licht, ich bin der Traum, der zu mir spricht. Ich bin der Weg, auf dem ich geh, ich bin die Frage, die ich nie versteh“ singt AnNa in „Ich bin mein Haus“, dem ersten Song des Albums. Ein Lied, das Großes einleitet und es selbst darstellt. Das ist mutig. Rosenstolz wagen den nächsten Schritt und betrachten das selbst als Neubeginn.

Insgesamt zwölf Songs, die nichts auslassen, das Innere individuell nach Außen kehren und doch in einem Guss beschwören, wie es wohl nur AnNa auf ihre unverblümte Berliner Art beschreiben kann: „Wir sagen mit diesen Liedern: Wenn du dir nicht selbst in den Arsch trittst, dann tut das kein Anderer.“ Zwölf Songs, zwölf Tauchgänge in die Tiefe der Seele. „Unerwartet (Ein Fenster zum Himmel)“ „Gib mir Sonne,“ „Blaue Flecken“... schon die Titel sprechen Bände und bekunden, dass wir nicht allein sind. Das neue Album von Rosenstolz gibt Halt, legt sich wie eine warme Decke ums Gemüt und streichelt zärtlich unsere geschundenen Herzen, um gleichzeitig aufzurütteln, wie es Peter in „Irgendwo dazwischen“ selbstbewusst demonstriert. Kein Platz für Monotonie im Lande Rosenstolz.

Wie formulierte Peters Bruder Sebastian nach dem Hören von „Die Suche geht weiter“ noch so schön? „Das Große Leben war: Hier steh ich. Das neue Album ist: Jetzt geh’ ich.“

(Quelle: Universal Music Group, 2008)


FORMAT: CD


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