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CD-DETAILS STOP DROP AND ROLL!!! [FOXBORO HOT TUBS]

Foxboro Hot Tubs

Stop Drop And Roll!!! [Rock / Alternative]


RELEASE: 18.07.2008


LABEL: Reprise Records

VERTRIEB: Warner Music Group

WEBSITE: www.foxborohottubs.com

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Und sie sind es doch! FOXBORO HOTTUBS sind Green Day! Schon seit Dezember 2007, als sich plötzlich für wenige Tage ein paar freie Downloads der FOXBORO HOTTUBS im Internet fanden, spekulierte die Fachwelt darüber, wer sich hinter der Sixties-Garagenband mit dem Rockabilly-Namen verbirgt, und einige Fachleute mit guten Ohren vermuteten Billy Armstrong, Mike Dirnt und Tre Cool als Drahtzieher hinter der aus dem Nichts aufgetauchten Band. Die Vermutung lag nahe: Der nasale Gesang, der punkgefeuerte Rockdrive der Instrumentierung und die unüberhörbare Spielfreude wiesen eindeutig auf die Erschaffer des Superalbums American Idiot. Außerdem hatten Green Day schon 2003 ein Undercover-Synthierock-Projekt mit Namen Network ins Leben gerufen, mit dem sie die Welt schon einmal aus dem Hinterhalt überraschten. Und hatten sie sich nicht schon auf dem 99er Album Warning: herzlichst aus dem Formenfundus dem Sechziger bedient?

Anfang April 2008 flatterte dann eine E-Mail in die Inbox eines internationalen Musiksenders, in dem die FOXBORO HOTTUBS ein eindeutiges Statement abgaben:
„Wir glauben, dass die einzige Ähnlichkeit zwischen uns und Green Day darin besteht, dass wir dieselbe Band sind. Das ist die einzige Gemeinsamkeit. Wir sind Jason White, Jason Freese, Michael Pritchard, Frank Edwin Right The Third und Reverend Strychnine Twitch. Wir sind fünf Typen, die Musik und Spontaneität lieben, und die nach einer nächtlichen Jam-Session und zu vielen geleerten Weinflaschen die Idee hatten, ein paar 8-Spur-Aufnahmen zu machen.“

Das Geheimnis der Bandmitglieder offenbart sich dazu noch, wenn man weiß, dass Mike Dirnt mit bürgerlichem Namen Michael Pritchard heißt und Drummer Tre Cool als Frank Edwin Right III geboren wurde. Billy Joe Armstrong legte sich den Namen Strychnine Twitch zu, und Freese und White haben bereits auf den letzten zwei Green Day-Alben Einsätze gehabt, wobei White auch in Armstrongs Nebenprojekt Pinhead Gunpowder mitspielt. Und „Foxboro Heights“ heißt ein Örtchen in der Nähe von Rodeo, Kalifornien, wo Billy Joe und Mike aufwuchsen.

Auf Stop Drop And Roll bewegen sich die FOXBORO HOTTUBS stilsicher zwischen psychedelischem Garagensound der Nuggets-Ära und dem Charme des Beatmusik bis hin zum bodenständigen Krawallriff des Mittsiebziger-Punks. Kinks, Monkeys, Seeds, selbst 80er Jahre Retrobands a la Miracle Workers und tatsächlich Clash und Pistols blinzeln hie und da durch. Schiebt sich der Opener Stop Drop And Roll schiebt mit wüsten Drums und einem herrlich rock’n’rolligen Solo voran, besteht aber schon bei Mother Mary eigentlich kein Zweifel mehr an der wahren Urheberschaft – zu deutlich trägt die Gesangslinie Billys Stempel. Der Song selbst blinzelt mit einem Auge in den Glamrock der frühen Siebziger, und so geht es dann munter weiter: Ruby Room, Red Tide, Sally, She’s A Saint laden zweifelsohne zu lustigen Assoziationsspielen ein.
The Pedestrian und Mother Mary dürfte der eine oder andere schon aus den Clubs oder Campus-Radios kennen, beide Tracks wurden bereits erfolgreich bemustert.

Was immer es auch ist, das die FOXBORO HOTTUBS umgetrieben hat, es ist wahrlich nicht von schlechten Eltern. und es besitzt seinen eigenen Charakter, der die oben angeführten Vergleiche insgesamt wieder ad absurdum führt. Das beste ist wahrscheinlich, gar nicht über das wer? woher? und warum? nachzudenken, sondern die CD einzuschieben und erstmal eine große Party anzukündigen!
„Wenn ihr es kaufen wollt, dann kauft es. Wenn ihr’s schon habt, kauft es trotzdem!“, so die HOTTUBS.
Stop Drop And Roll erscheint luxuriös im beidseitig bedruckten Pappschuber (ohne Plastik und nicht zum aufklappen).

(Quelle: Warner Music, 15.7.2008)


FORMAT: CD


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